18. bis 21.März 2019 DAGA in Rostock

45. Deutsche Jahrestagung für Akustik

Die Hansestadt Rostock zusammen mit seinem Seebad Warnemünde ist ein beliebtes Urlaubsziel an der Ostsee und eine Stadt mit langer Historie. Im Jahr 2018 feierte Rostock sein 800-jähriges Bestehen. In diesem Jahr darf nun auch die Wissenschaft, die ebenfalls auf eine lange Tradition in Rostock zurückblicken kann, einen runden Geburtstag begehen – 1419 gegründet, ist die Volluniversität Rostock die älteste Universität im Ostseeraum. Wir freuen uns, die DAGA zum 600-jährigen Jubiläum der Universität das erste Mal in Rostock ausrichten zu dürfen.  Heute umfasst die Universität neun Fakultäten, die sich in zahlreiche Institute und Kliniken untergliedern. Zusätzlich verbindet die Interdisziplinäre Fakultät als zentrale wissenschaftliche Einrichtung Forschende und Studierende aller Fachrichtungen. Aktuell werden etwa 13.800 Studentinnen und Studenten in über 100 Studiengängen ausgebildet. Die Hochschule für Musik und Theater Rostock, sowie die Seefahrtsschule der Hochschule Wismar ergänzen das lokale Bildungs- und Forschungsangebot.

Veranstaltungsort der DAGA 2019 ist die Stadthalle Rostock. Direkt am Hauptbahnhof gelegen verfügt sie über eine hervorragende Verkehrsanbindung. Das nahe gelegene historische Stadtzentrum sowie der Stadthafen bieten sich für einen Restaurantbesuch oder einen entspannten Spaziergang an.

Wir empfehlen Ihnen, die Zeit auch für einen Ausflug nach Warnemünde und dessen weitläufigen Sandstrand zu nutzen. Warnemünde ist leicht mit der S-Bahn zu erreichen. Als besonderes Highlight möchten wir Sie zu einem geselligen Abend in das dortige Kreuzfahrtterminal einladen. Der freie 

Blick auf die Hafeneinfahrt bietet die Gelegenheit zum abendlichen Beobachten des regen Schiffsverkehrs.

Im Namen der Universität Rostock heißen wir Sie herzlich willkommen zur DAGA 2019!

Sascha Spors und Frank-Hendrik Wurm, Tagungsleiter

 

Die Anmeldung zur Teilnahme ab September 2018 erfolgt über das Online-Anmeldeformular.

 

Für den Bereich "Raumakustik" habe ich bereits einen Vortrag angemeldet:

Schallabsorbierende Wandpaneele?
Ein MUSS für die Klassenraum-Akustik!

DIN 18041:2016 fordert für Klassenräume (Raumgruppe A4) mit einem typischen Volumen von 180 m³ bis 200 m² eine Nachhallzeit von Tsoll = 0,45 s ± 20 %. Auch wenn es rechnerisch „gerade eben“ ausreicht, lediglich die Decke vollflächig hochgradig schall­absorbierend zu belegen, ist nicht von vornherein sichergestellt, dass der Raum den Anforderungen an ein barrierefreies Zuhören und Verstehen entspricht. Werden Schall­absorber auch in der zweiten (und ggf. dritten) Raum­dimension angebracht, so verbessert sich die Situation schlagartig erheblich und die Räume werden von den Nutzern viel besser beurteilt. Im Gegensatz zu den vielen Nutzer-Aussagen liegen aber nur wenige mess­technische „Beweise“ über diese erheblich bessere Qualität vor. Deshalb sträuben sich die Schulbau-Träger oft, den dafür not­wendigen Aufwand von etwa 1.000 € je Klassen­raum zu investieren. Auch die Argumente einiger Akustiker, die horizontalen Reflexionen würden ohnehin eher eintreffen als die in der Norm benannten 50 ms nach dem Direktschall, sind in diesem Sinne kontra­produktiv. Mess­ergebnisse vorher/nachher aus Klassenraum-Ergänzungen und aus verschiedenen neuen Förder­zentren für Hörgeschädigte belegen eindeutig den Gewinn durch die Wand­paneele. Offenbar schränken horizontale Schall­reflexionen die Sprach­verständ­lichkeit viel früher ein als erst nach 50 ms. Hierzu werden verschiedene Plausibilitäts-Überlegungen vorgestellt. Man sollte sie wissen­schaftlich untersuchen, sobald die Mess­technik dafür vorhanden ist.