Downloads: Bauakustik

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Meine eigenen Texte, die hier angeboten werden, dürfen Sie gerne weitergeben und/oder kopieren. Ich freue mich sehr darüber, wenn Sie die Texte zur Weitergabe „für gut genug“ halten.

Texte anderer Verfasser dürfen im Allgemeinen nicht verändert und nicht an Dritte vermarktet werden. Sie dürfen nicht in gedruckter Form verwendet werden. Im Zweifel ist mit dem Herausgeber Rücksprache zu halten.

In jedem Fall muss – wie es sich für das wissenschaftliche Arbeiten gehört – die Quelle nachfolgender Texte bei der Wiedergabe jeweils genannt werden bzw. erkennbar bleiben (außer, Sie wollen promovieren und danach in die Politik gehen).

 

2017 Schallschutz von Haustrennwänden

Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. in Kiel hatte bereits 1988 ein erstes Mitteilungsblatt zu diesem Thema herausgegeben. Die letztmalig von mir bearbeitete Fassung von 2002 finden Sie weiter unten zum direkten Download. Auch diese dritte Auflage ist seit langem vergriffen. Nun hat Klaus Focke, mein Nachfolger bei der TAUBERT und RUHE GmbH das Heft erneut überarbeitet und ergänzt. Sie können es direkt bei der ARGE bestellen (Mitteilungsblatt 255). Da der Download dort 4,-€ kostet, kann ich es hier nicht direkt zur Verfügung stellen (aber die 4,-€ lohnen sich).

Cover des Buches Typische Baumängel

 

2012 Schallschutz-Mängel bei Wohnhäusern

Hans Ganten und Eduard Kindereit haben 2010 erstmalig das umfangreiche Werk „Typische Baumängel“ im Verlag C.H.Beck herausgegeben. 19 verschiedene Mängelbereiche werden einerseits technisch und andererseits rechtlich beurteilt. Die hier vorliegende Lesefassung meines Beitrages zum Schallschutz stammt aus der 1. Aufl. von 2012. Sie umfasst auch ausschließlich die technische Beschreibung des Abschnittes über Schallschutz. Der Kauf des gesamten Buches (2. Aufl. 2014) ist allen Baupraktikern unbedingt zu empfehlen.

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Typische Baumängel: Schallschutz-Mängel bei Wohnhäusern
2012-11-10 Typische Baumängel Schallschu
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2011-10: Auf die Tür gehört

2011 ging die Richtlinie VDI 3728 Schallschutz von Türen und Mobilwänden in den Weißdruck. Auf dem 7. Akustik-Forum Raum und Bau wurde darüber vorgetragen, was sich beim Schallschutz von Türen ändert und wie man ihn sicher bewerten kann. Dabei geht es um handwerkliche „Finessen“ des Einbaues und Einstellens für eine dicht anliegende Tür, aber auch um messtechnische Kniffe und Tricks, um Schwachstellen zu ermitteln. Hierüber berichtet Trockenbau-Akustik 10/2011.

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TrockenbauAkustik 2011-10 Auf die Tür gehört
2011-10 TA Auf die Tür gehört.pdf
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2008-09 Schallschutz von Türen,
Vortrag beim Treffen der VMPA-Schallschutz-Prüfstellen

Dieser Vortrag ist noch etwas ausführlicher als der oben bei 2011-10 genannte. Wegen der umfangreichen Hinweise zur messtechnischen und rechnerischen Behandlung richtet er sich vorwiegend an Akustik-Fachleute

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VMPA-Vortrag: Schallschutz von Türen
2008-09-18 VMPA VDI 3728 Türen.pdf
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2006-09: Schallschutz von Haustrennwänden

Bereits 1988 entstand eine erste, inzwischen mehrfach erweiterte, Veröffentlichung über die Erfahrungen beim Bau der „dünnen Wände mit den dicken Fugen“ und die dazu erhobene Statistik. An einer bundesweiten Erhebung im Jahr 2003 haben sich mehr als 30 Ingenieurbüros mit insgesamt knapp 580 Messergebnissen beteiligt. Die statistische Auswertung zeigt deutlich, dass es nicht so sehr darauf ankommt, dicke und schwere Wände zu bauen, sondern dass die Breite und Qualität der Fuge entscheidend ist. in WKSB 56/2006 ist der Beitrag von Klaus Focke und Carsten Ruhe abgedruckt.

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K.Focke, C.Ruhe: Schallschutz von Haustrennwänden
2006-09 wksb Focke-Ruhe Haustrennwände.p
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2006-02: Durchlaufende schwimmende Estriche: ein Schnitt genügt nicht

Flankenschallübertragungen machen häufig die Luftschalldämmung von Montagewänden zunichte. Besonders problematisch, auch für den Trittschall, sind unter den Wänden durchlaufende schwimmende Estriche. Bisweilen reicht eine einzelne zusätzliche Trennfuge nicht aus, weil Flankenschallübertragungen auf mehreren Wegen erfolgen. Dies ist in Trockenbau-Akustik 2006-02 zu lesen.

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TrockenbauAkustik: Durchlaufende schwimmende Estriche
2006-02 TA durchl schw Estrich - Ein Sch
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2006-01: Türen: Dicht ist Pflicht

Eine der häufigsten Schadensursachen bei der Schalldämmung von Türen sind Undichtigkeiten der Funktionsfugen. Sie machen oft den Schallschutz zunichte, den Türblatt und Zarge versprechen. Das gilt sowohl für hochschalldämmende Türen in Montagewänden als auch für Wohnungseingangstüren. Anhand eines Beispiels wird in Trockenbau-Akustik 01/2006, geschildert, wie solche Undichtigkeiten aufgespürt und verhindert werden können.

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TrockenbauAkustik: Türen - Dicht ist Pflicht
2006-01 TA Türen - Dicht ist Pflicht.pdf
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2005-12: Montagewände gleitend dicht bekommen

Die erreichbare Luftschalldämmung von Gipskartonwand-Montagewänden wird häufig durch Undichtigkeiten im Bereich der Anschlussfugen gemindert. Einen Sonderfall stellt der gleitende Deckenanschluss an Massivdecken dar. Ungenaue Ausführungen verursachen hierbei oft Schallschutz-Probleme. Anhand von zwei konkreten Beispielen wird in Trockenbau-Akustik 12/2005, erklärt, wo die Probleme lagen und wie sie behoben werden konnten.

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TrockenbauAkustik: Montagewände mit gleitenden Deckenanschlüssen
2005-12 TA Montagewände gleitender Ansch
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2003-09 VMPA-Vortrag Aufbau von Prüfberichten, Qualitätssicherung

In der Zeit als Mitglied der VMPA-Fachkommission Schallschutz durfte ich beim jährlichen Treffen der Schallschutzprüfstellen bei der PTB in Braunschweig einen Vortrag über die bürointerne Qualitätssicherung halten. Die Zuhörer baten darum, diesen Vortrag auch schriftlich zu bekommen, um die Vorschläge im eigenen Büro besser umsetzen zu können. Bei dem entsprechenden Treffen ein Jahr später sagte mir eine der Teilnehmerinnen, dass sich mit dieser Vorlage die Zeit für die Bearbeitung ihrer Gutachten halbiert habe.

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VMPA-Vortrag Aufbau von Prüfberichten, Qualitätssicherung
2003-09 VMPA Aufbau-von-Prüfberichten.pd
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2003-05: Haustrennwände – die Fuge macht's

Der mangelhafte Schallschutz doppelschaliger Haustrennwände ist Gegenstand häufiger Rechtsstreitigkeiten. Gutachter messen und bewerten dann vielfach nach eigenem Gutdünken, insbesondere wenn diese Fragestellung im Ingenieurbüro nur selten bearbeitet wird. Eine bundesweite Erhebung zu dieser Problematik zeigt deutlich, dass es nicht so sehr darauf ankommt, dicke und schwere Wände zu bauen. Vielmehr sind die Breite und die Qualität der Fuge entscheidend. Dies ist in Beratende Ingenieure 5/2003 beschrieben.

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Beratende Ingenieure: Haustrennwände – die Fuge macht's
2003-05 BI Haustrennwände - die Fuge mac
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2002 Schallschutz von Haustrennwänden

Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. in Kiel hatte bereits 1988 ein erstes Mitteilungsblatt zu diesem Thema herausgegeben. Hier ist die 3. Aufl. von 2002 abgedruckt. Damals waren die ersten beiden Auflagen mit 14.000 Heften vergriffen.

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ARGE Kiel: Schallschutz von Haustrennwänden
2002 ARGE Schallschutz von Haustrennwänd
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2001-11: Schwimmende Estriche mit hartem Oberbelag

Körperschallbrücken von schwimmenden Estrichen sind die Ursache für eine mangelhafte Trittschalldämmung. Mit der „Abklopfmethode“ lassen sich feste Verbindungen zwischen dem Estrich und der Rohdecke bzw. der Wand lokalisieren. Nach Beseitigung dieser Schallbrücken werden dann zumeist die Mindestanforderungen nach DIN 4109 erreicht. Oft ist der rechnerisch zu erwartende bewertete Norm-Trittschallpegel noch deutlich überschritten. Dann sind noch weitere bisher unerkannte Mängel vorhanden. In der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 11/2001, wird von einem Mehrfamilienwohnhaus berichtet, in dem umfangreiche Trittschall Messungen vor, während und nach der Sanierung durchgeführt und verdeckte Mängel erkannt wurden.

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Bauschäden-Sammlung: Schwimmende Estriche mit hartem Oberbelag
2001-11 DAB Schwimmende Estriche mit har
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2000-04: Veränderte Schalldämm-Maße bei Gipskartonwänden

Mehrere schalltechnische Beratungsbüros und Schallschutz-Prüfstellen hatten in den vorangegangenen Jahren bei Messungen in Prüfständen und auf Baustellen festgestellt, dass die Rechenwerte nach Beiblatt 1 zu DIN 4109, Tab. 23, von den entsprechend ausgeführten Montagewand-Konstruktionen mit Gipskartonplatten nicht (mehr) erreicht werden. Daraufhin durchgeführte Messungen in einem Ringversuch mit deutlich verschlechterter Schalldämmung haben Bauherren, Planer, Händler und Verarbeiter verunsichert. Die in Beratende Ingenieure 4/2000, und weiteren Zeitschriften beschriebenen Untersuchungen haben in den dann folgenden Jahren dazu geführt, dass von der Industrie Gipskartonplatten mit erheblich verbesserten Schalldämm-Eigenschaften angeboten werden. Auf diese Weise kann eine simple Veröffentlichung einen goßen Innovationsschub bewirken.

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Beratende Ingenieure: Veränderte Schalldämm-Maße bei Montagewänden mit Gipskartonplatten
2000-04 GK-Schalldämm-Maße Ber-Ing.pdf
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2000-01: Muss ein Estrichleger den Schallschutz von Estrichen dimensionieren?

Die rechnerische Ermittlung des erzielbaren Trittschallschutzes sollten die Estrich- und Fliesenleger zwar beherrschen, die rechtsverbindliche Auslegung ist aber Aufgabe des Planers. Die handwerksgerechte Detaillierung, insbesondere bei den Übergängen zu anderen Bauteilen, wie zum Beispiel bei den Randanschlüssen, bei Rohrleitungen und Kabeln auf der Rohdecke oder bei Bodenabläufen, ist eine Schnittstelle zwischen mehreren Personengruppen. Auch der Installateur gehört dazu. Gemäß Estrichtechnik 1/2000, sollten die Handwerker mit ihren Detailkenntnissen zur Ausführung beratend und korrigierend eingreifen (zu des Planers und insbesondere ihrer eigenen Sicherheit), weil auf diese Weise Details entstehen, welche die Mitarbeiter auch sicher ausführen können.

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Estrich-Technik: Muss ein Estrichleger den Schallschutz von Estrichen dimensionieren?
2000-01 ET Muss ein Estrichleger den Sch
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1999-08: Luftschall-Übertragung entlang von Plattenheizkörpern

In kleinen Räumen (z. B. Bäder und Küchen) werden aus Platzgründen oft Plattenheizkörper eingebaut. Diese können Luftschall besonders gut aufnehmen und abstrahlen. Durch eine sehr kurze Rohranbindung zu den Steigesträngen des Heizungssystems ergibt sich nach dem Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 8/1999, eine verstärkte Flankenschall-Übertragung zwischen übereinanderliegenden Wohnungen.

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Bauschäden-Sammlung: Luftschall-Übertragung entlang von Plattenheizkörpern
1999-08 DAB Mehrfamilienhaus Plattenheiz
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1999-04: Fußböden mit Innenleben

Die schalltechnische Qualität von Wohngebäuden wird häufig mehr nach der Trittschalldämmung als nach der Luftschalldämmung beurteilt. Dies liegt nicht nur daran, dass Trittschall-Übertragungen fehlerhafter schwimmender Estriche für das menschliche Ohr wesentlich auffälliger sind, sondern es liegt auch an der größeren absoluten Häufigkeit. Durch Schallbrücken wird die Trittschalldämmung eines richtig dimensionierten schwimmenden Estrichs erheblich beeinträchtigt. Dies sollte bereits der Aufsteller von Schallschutznachweisen bedenken und nicht nur regelgerechte, sondern auch handwerklich gut ausführbare Details entwickeln. Ein eklatanter Fall mit Rohrleitungen in der Dämmschicht ist in Estrichtechnik 4/1999 beschrieben.

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Estrich-Technik: Fußböden mit Innenleben
1999-04 ET Fußböden mit Innenleben.pdf
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1999-04: Hochporosierte tragende Wände verursachen Schallschutz-Probleme

Hochporosierte Baustoffe bieten einen sehr wirksamen Wärmeschutz. Wenn sie als tragende Wände verwendet werden, gibt es aber Probleme mit Flankenschallübertragungen, die in DIN 4109/1989 nur unzureichend berücksichtigt wurden. Hierdurch wurden etliche Schadensfälle provoziert. Über einen davon wird in Deutsches Ingenieurblatt 4/1999, berichtet.

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DIB: Hochporosierte tragende Wände verursachen Schallschutz-Probleme
1999-04 DIB MFH Hochporosierte tragende
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Foto eines Altbau-Roh-Fußbodens mit Rohrleitungen und Kabeln
DIN 18560-2: Falls Rohrleitungen oder Kabel auf dem Fußboden verlegt werden, müssen sie festgelegt sein. Durch einen Höhen-Ausgleich ist wieder eine ebene Oberfläche zur Aufnahme der Dämmschicht, mindestens jedoch der Trittschalldämmung, zu schaffen.

 

1998-10: Schwimmender Estrich mit Rohrleitungen im Mehrfamilienwohnhaus

Eine Stadtvillenzeile enthält in jedem Gebäude zwei Wohnungen. Unzulässige Trittschall-Übertragungen aus der oberen in die untere Wohnung waren auf nicht mangelfrei ausgeführte schwimmende Estriche zurückzuführen. Bereits planungsgemäß sehr knapp bemessene Estrichbauhöhen und zusätzlich außerplanmäßig auf dem Rohfußboden verlegte Rohrleitungen ließen Schallbrücken entstehen. Zusätzlich wurde sowohl im Bereich des Installations- als auch des Estrichleger-Gewerkes handwerklich nicht einwandfrei gearbeitet. Aufgrund der geringen vorgegebenen Bauhöhen gestaltete sich die Sanierung (mit mehreren fehlgeschlagenen Versuchen) extrem schwierig. Dies beschreibt der Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 10/1998

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Bauschäden-Sammlung: Schwimmender Estrich mit Rohrleitungen im Mehrfamilienwohnhaus
1998-10 DAB Schwimmender Estrich mit Roh
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1998-07: Bürogebäude mit vorgehängten Fassadenelementen,
ungenügende Luftschalldämmung wegen undichter Anschlussfugen

In einem mehrgeschossigen Bürogebäude in Stahlbetonskelettbauweise wurden als Brüstungselemente Stahlbetonfertigteile vorgehängt. Die Anschlussfugen zwischen den Stirnseiten der Stahlbeton Geschossdecken und den davor hängenden Betonelementen wurden zunächst nicht bzw. sehr nachlässig verschlossen. Dadurch ergab sich eine extrem ungünstige Schalldämmung. Durch Nachbesserungsmaßnahmen, die in zwei Schritten ausgeführt wurden, konnte die Schalldämmung nach dem Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 7/1998, um insgesamt 20 dB verbessert werden.

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Bauschäden-Sammlung: Bürogebäude mit vorgehängten Fassadenelementen
1998-07 DAB Bürohaus vorgehängte Fassade
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1998-02: Frischwasserinstallation im Mehrfamilienwohnhaus,
unzulässig laute Geräusche durch No-Name-Armaturen

In einem Mehrfamilienwohnhaus – ausschließlich in schwerer Massivbauweise aus Stahlbeton und KSV-Steinen errichtet – traten bei der Frischwasserinstallation unzulässig laute Geräusche auf, obwohl die Körperschalldämmung an den Rohrleitungen sorgfältig ausgeführt war. Die Geräuschentwicklung konnte auf Armaturen ohne Geräusch-Prüfzeichen zurückgeführt werden (No-Name-Armaturen). Auch dies war einen Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 2/1998, wert.

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Bauschäden-Sammlung: Frischwasserinstallation im Mehrfamilienwohnhaus
1998-02 DAB no-name-SAN-Armaturen.pdf
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1997-06: Wohnungstrennwand mit Trockenputz,
unzureichende Luftschalldämmung, zu laute Sanitärgeräusche

In einem Mehrfamilien-Wohnhaus aus den dreißiger Jahren wurden im Dachgeschoss zusätzliche Wohnungen eingebaut. Die bereits vorhandenen Ziegelwände wurden mit „Trockenputz“ bekleidet, unterschritten in dieser Form aber deutlich die Schallschutzanforderungen gemäß DIN 4109. Nach einseitiger Demontage des Trockenputzes und Ersatz durch eine freistehende schalldämmende Vorsatzschale ergab sich nach dem Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 6/1997, ein hervorragender Luftschallschutz. Auch die Sanitärgeräusch-Übertragungen wurden drastisch reduziert.

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Bauschäden-Sammlung: Wohnungstrennwand mit Trockenputz
1997-06 DAB Wohnungstrennwand mit Trocke
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1995-07: Treppe im Mehrfamilienhaus,
mangelhafter Trittschallschutz infolge durchlaufenden schwimmenden Estrichs

In einem Mehrfamilienhaus wurden die Treppenproteste konventionell in das Mauerwerk eingebaut und mit schwimmenden Estrichen versehen. Für die Treppenläufe hat man Stahlbeton-Fertigteile verwendet, die ohne elastische Trennung auf den Podesten aufgelagert wurden und mit Abstand vor den Treppenhauswänden verlaufen. Während nach den Darlegungen in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 7/1995, für viele Bauteile ein ausreichender Trittschallschutz nachgewiesen werden konnte, war der des Protestes, welches auf gleicher Höhe mit dem Empfangsraum liegt, erheblich zu schlecht. Grund für die geringe (horizontale) Trittschalldämmung war eine Verbindung zwischen der Estrichplatte des Protestes mit der der angrenzenden Wohnung.

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Bauschäden-Sammlung: mangelhafter Trittschallschutz vom Treppenhaus infolge durchlaufenden schwimmenden Estrichs
1995-07 DAB 2 Mehrfamilienhaus Türschwel
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1995-07: Treppe im Mehrfamilienhaus,
mangelhafter Trittschallschutz infolge fehlerhaften Einbaus elastischer Lager

In einem Mehrfamilienhaus wurde zunächst ein durch eine Trennfuge abgetrenntes Treppenhaus vorgesehen. Im Zuge der um Planung hat man stattdessen trittschalldämmende Treppenauflager geplant. Nach deren Einbau stellte sich heraus, dass man die dann eigentlich erforderlichen Trennfugen in Fortsetzung der Dämmelemente vergessen hatte. Eine messtechnische Überprüfung des vorhandenen Trittschallschutzes erfolgte bereits im Rohbauzustand, so das man beim weiteren Ausbau und die dann noch möglichen Schallschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Estrich und den Treppenbelägen ausführen konnte. Dieser Fall ist in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 7/1995, beschrieben.

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Bauschäden-Sammlung: mangelhafter Trittschallschutz von der Treppe infolge fehlerhaften Einbaus elastischer Lager
1995-07 DAB 1 Mehrfamilienhaus Treppen-A
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1995-02: Audiometriekabine, mangelhafter Schallschutz

In der Praxis eines HNO-Arztes ist nachträglich eine Audiometriekabine eingerichtet worden, deren Umfassungswände in Gipskarton-Montagebauweise mechanisch und schalltechnisch unzureichend konstruiert sind. Auch der durchgehend vorhandene schwimmende Estrich trägt zur schlechten Schalldämmung bei. Als besonders nachteilig stellte sich bei den Untersuchungen der fehlerhafte Einbau einer eigentlich hochwertigen Schallschutztür aus Holz dar. Wie man bei der Fehlersuche vorgehen kann, beschreibt der Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 2/1995

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Bauschäden-Sammlung: Audiometriekabine, mangelhafter Schallschutz
1995-02 DAB Audiometriekabine.pdf
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1992-02: Montagewand mit undichter Anschlussfuge, unzureichender Luftschallschutz

Leichte Montagewände mit biegeweichen Gipskarton-Beplankungen haben bei der Messung im Prüfstand sehr hohe Schalldämm-Maße. Wenn bei Güteprüfungen am Bau vergleichbare Werte nicht erreicht werden, liegt dies häufig an einer unzureichenden planerischen Berücksichtigung der Schallübertragung entlang flankierender Bauteile, häufig aber auch an einer handwerklichen Ausführungsqualität, die nicht der im Prüfstand angewendeten entspricht. Eine unzureichende Abdichtung der Anschlussfugen führt regelmäßig zu so gravierenden Schallübertragungen, dass nach dem Bericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 2/1992, die erreichbare Schalldämmung nicht mehr von der Qualität der eingebauten Trennwand, sondern nur noch vom Öffnungsanteil abhängt.

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Bauschäden-Sammlung: Montagewand mit undichter Anschlussfuge, unzureichender Luftschallschutz
1992-02 DAB Montagewand mit undichter An
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1990-05: Bürohaus mit leichten Raumtrennwänden, ungenügender Luftschallschutz

In einem Bürogebäude mit Gipskarton-Montagewänden war die bemängelte Schalldämmung auch durch eine provisorische Abdichtung der Türen nicht zu beheben. Durch Güteprüfungen wurde festgestellt, dass Nebenwegübertragungen durch einen Luftspalt in der Bodenanschlussfuge, durch den Flor des durchgehend verlegten Teppichbodens und weiterhin auch entlang des ebenfalls durchgehend verlegten schwimmenden Estrichs erfolgten. Nachbesserungen führten nach den Beschreibungen in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 5/1990, nicht zu dem Erfolg, den man bei sachgerechter Planung hätte erreichen können.

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Bauschäden-Sammlung: Bürohaus mit leichten Raumtrennwänden, ungenügender Luftschallschutz
1990-05 DAB Bürohaus mit leichten Raumtr
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1989-01: Supermarkt im Mehrfamilien-Wohnhaus, ungenügender Luft- und Trittschallschutz

Die Wärmedämmung aus Hartschaumplatten mit Putz an der Geschossdecke über Anlieferzone verringerte die Luftschalldämmung erheblich. In Kombination mit der Schallabstrahlung leichter biegesteifer Wände in den Wohnräumen ergaben sich – insbesondere während der Frühanlieferung – erhebliche Störungen. Die Trittschalldämmung der mit Steinzeugfliesen ausgelegten Lagerräume ist aufgrund von zu dünnen Dämmschichten und von Schallbrücken nicht ausreichend. Diese Mängel sind in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 1/1989, beschrieben.

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Bauschäden-Sammlung: Supermarkt im Mehrfamilien-Wohnhaus, ungenügender Luft- und Trittschallschutz
1989-01 DAB Supermarkt in Mehrfamilienwo
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1988-11: Doppelhaus-Trennwand mit leichten Schalungskörpern,
ungenügender Luftschallschutz

Das schalltechnisch nachteilige Verhalten von Wänden aus leichten Schalungskörpern mit beidseitiger Putzbeschichtung ist seit langem bekannt. Das gleiche gilt für Flankenschallübertragungen entlang innenliegender Wärmedämmschichten aus Hartschaum oder ähnlich steifen Dämmstoffen, die an massiven Außenwänden angebracht und innenseitig verputzt werden. Bei der schalltechnischen Planung und Sanierung von Wohnungs- sowie Doppel- und Reihenhaus Trennwänden müssen beide Übertragungswege beachtet werden. Sonst passiert, was in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 11/1988, beschrieben ist.

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Bauschäden-Sammlung: Doppelhaus-Trennwand mit leichten Schalungskörpern, ungenügender Luftschallschutz
1988-11 DAB Doppelhaustrennwand mit leic
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1987-03: Doppelschalige Reihenhaus-Trennwände in Fertigbauweise,
ungenügender Luftschallschutz

Für die Reihenhäuser hatte man mit dem Hinweis auf einen außergewöhnlich guten Schallschutz geworben. Nach dem Bezug stellten die Bewohner dann aber einen schlechten Luftschallschutz fest, obwohl die Haustrennwände doppelschalig und schallbrückenfrei ausgeführt waren. Der Schadensbericht in der Bauschäden-Sammlung des Deutschen Architektenblattes 3/1987, behandelt die Ursachen des schlechten Schallschutzes und die Sanierung der Haustrennwände.

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Bauschäden-Sammlung: Doppelschalige Reihenhaus-Trennwände in Fertigbauweise, ungenügender Luftschallschutz
1987-03 DAB Doppelschalige Reihenhaustre
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1986-03: Nachweis der Körperschalldämmung von Kegelbahnen und Maschinenfundamenten

Für den Nachweis des Tritt- und Körperschallschutzes von Kegelbahnen und Maschinenfundamenten wird in Bauphysik 3/1986, eine geeignete Art der Anregung vorgestellt. Zusätzlich zum freien Fall einer Bowlingkugel steht eine automatisch arbeitende Apparatur zur Verfügung. Durch Vergleich der Messergebnisse am jeweils gleichen Prüfobjekt mit denen bei der Anregung durch das Norm-Hammerwerk wurden entsprechende Bewertungskurven abgeleitet. Auf diese Weise ist der messtechnische Nachweis von Trittschallschutzmaßen bis etwa TSM = 50 dB (heute Norm-Trittschallpegel Ln,w = 13 dB) möglich.

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Bauphysik: Nachweis der Körperschalldämmung von Kegelbahnen und Maschinenfundamenten
1986-03 Bauphysik Kegelbahnen Körperscha
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