Downloads: Vorträge, PDF-Dateien der PPT-Folien

Carsten Ruhe beim Vortrag in der Carl-Orff-Schule, Lingen (Ems), Herbst 2016
Carsten Ruhe beim Vortrag in der Carl-Orff-Schule, Lingen (Ems)

Vortragstätigkeit:

Liegt es daran, dass ich bei und mit meinen Enkeln das Märchenerzählen so gut geübt habe oder warum werde ich zunehmend für Vorträge angefordert? Zwar begann es schon Mitte der 80er Jahre mit Bau-Seminaren zum Schallschutz, als man noch mit den inzwischen völlig vergessenen Overhead-Folien arbeitete, aber diese Tätigkeit hat mit den Jahren zugenommen und die Themen haben sich mehr auf die hörgerechte Raumakustik, hörgerechte Beschallung und auf die sensorische Barrierefreiheit verlagert. Von den ganz alten Vorträgen mit OHP-Folien werden Sie hier nichts mehr finden und auch nicht von den ganz alten PPT-Folien. Dafür sind die neuen nicht nur aktueller, sondern (nach meiner Meinung) auch besser.

2017-10-21 Osnabrück, LBZH

2017-05-30 Stegen, BBZH

2017-05-29 Schramberg-Heiligenbronn, Stiftung St. Franziskus

2017-03-22 Oldenburg, LBZH

Nachhallzeitmessungen und Raumakustik

In diesen Bildungszentren hatten sich jeweils etwa 20 Personen zusammen gefunden, um einiges über die Durchführung von Nachhallzeitmessungen zu erfahren und die Vorgehensweise zu üben, und um sich über die notwendigen und richtigen Maßhnahmen in allgemeinbildenden Schulen mit integrativem / inklusivem Unterricht fortzubilden. Ada Jacobsen vom BBZH in Stegen hat einen Bericht darüber geschrieben.

Die Präsentation zum Messpraktikum und weitere Seminar-Unterlagen stehen ausschließlich den Teilnehmern zur Verfügung. Die Vorgehensweise bei der Umrechnung der Messergebnisse aus dem unbesetzten Raum auf den besetzten Zustand ist unten beschrieben und die neueste Präsentation über inklusive Raumakustik ist noch weiter unten eingestellt. Zwei weitere Texte zu raumakustischen Maßnahmen wurden im Frühjahr 2017 für die Broschüre "Besser hören für Alle" des Vereins "Hören ohne Barriere e.V." erarbeitet.

Hier kommen Sie direkt zu den hörgerechten Räumen

und auch zu den raumakustischen Verbesserungsvorschlägen.

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Umrechnung von gemessenen Nachhallzeiten auf den "besetzten" Raum
Wenn Nachhallzeiten in einem unbesetzten (KiTa- oder Klassen-)Raum gemessen wurden,
dann sind diese Messwerte auf den besetzten Zustand umzurechnen.
Wie man das nach DIN 18041, Anhang A.3 macht, wird hier beispielhaft vorgeführt.
2017-06-27 DIN 18041 Umrechnung unbes-be
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Logo der Philipps-Universität Marburg

 

2017-09-19 Marburg, Philipps-Universität

2017-04-28 Lübeck, Fachhochschule

2017-03-08 CAU-Kiel, Nacht der Akustik

                    anlässlich der DAGA 2017

2016-11-25 Stuttgart, Hochschule für Technik, Baupysiker-Treffen

2016-04-26 Bayreuth, IBAS-Jubiläums-Vortrag

2015-06-08 Wismar, Hochschule, Seminar für Studenten und Dozenten

2014-09-17 Idstein, LWV-Hessen und VITOS, Bau-Seminar

2013-12-11 Konstanz, HTWG, Sachverständigen-Seminar

2013-09-12 Braunschweig, PTB, VMPA-Fortbildung

2013-05-08 Braunschweig, Technische Universität

 

Dieser Vortrag wird immer wieder einmal angefragt:

Hörschädigung und Barrierefreiheit aus der Sicht eines Ingenieurs

Hier ist jeweils die (ziemlich) neueste Fassung eingestellt. Jeder einzelne Vortrag wird
- so gut ich es weiß - der Erwartungshaltung von Auftraggeber und Zuhörern angepasst.

 

Zitat IBAS: "Das Kolloquium Bauphysik startete am 26. April mit einem Schwerpunktthema zur raumakustischen Planung vor dem Hintergrund von Hörschädigung und Barrierefreiheit. Dieses Thema ist insbesondere für Planer von öffentlichen Gebäuden interessant und wird auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Der Vortragende, Dipl.-Ing. Carsten Ruhe, verstand es aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Leiter des Referates Barrierefreies Planen und Bauen für Hörgeschädigte des DSB, das Thema aus Sicht eines Ingenieurs mit Hörbeispielen eindrucksvoll zu beleuchten."

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Hörschädigung und Barrierefreiheit aus der Sicht eines Ingenieurs
2017-09-15 Uni Marburg BF Ingenieur.pdf
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Inklusive Raumakustik nach DIN 18041
Dies ist der zweite der ebenfalls an der Philipps-Universität in Marburg gehaltenen Vorträge. Er befasst sich mit den Maßnahmen, die für eine barrierefreie Raumakustik in Hörsälen, Seminar- und Klassenräumen sowie anderen Veranstaltungsräumen umzusetzen sind, und mit den Gründen dafür, warum man so vorgeht.
2017-09-15 Uni Marburg BF Raumakustik.pd
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Logo der Firma Lahnau Akustik GmbH

 

2017-04-10 Lahnau, Vortrag bei der Lahnau-Akustik GmbH

Die Firma Lahnau-Akustik (bzw. den Vorgänger Wilhelmi-Akustik) kenne ich schon, so lange ich Akustiker bin (und das bin ich jetzt über 40 Jahre). Sie ist auch einer der Sponsoren des "refeRATgeber 6". Nachdem ich kürzlich vergleichende Schallmessungen in zwei Schulen in Bargteheide gemacht hatte, wo jeweils ein Klassenraum für eine integrative Beschulung hörgeschädigter Kinder mit Lahnau-Mikropor-AS-Platten nachgerüstet wurde während ein zweiter unbehandelt blieb, bestand jetzt die Gelegenheit, vor Mitarbeitern des Plattenherstellers über barrierefreie inklusive Raumakustik allgemein und über die Messergebnisse dieser Räume im besonderen zu berichten.

In "Spektrum Hören" ist ein Bericht über die erste der beiden Messungen veröffentlicht, in dem auch die folgenden Fotos und Diagramme erläutert werden. Für eine barrierefrei lesbare Fassung schicken Sie bitte Post an Carsten Ruhe.

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Lahnau-Akustik GmbH: Inklusive Raumakustik
2017-04-10 Lahnau Inklusive Raumakustik.
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Logo der DAGA 2017 in Kiel

 

2017-03-07 Kiel, DAGA 2017, Strukturierte Sitzung

"Sprachverständlichkeit bei Versorgung mit Hörgeräten und Cochlea-Implantaten"

Zu dieser Sitzung wurde ich um einen Beitrag gebeten zum Thema:

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Optimale akustische Umgebung sichert das Sprachverstehen
2017-03-07 Optimale akustische Umgebung.
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Logo des Vereins Treffpunkt Ohr in Koblenz

 

 2017-01-28 Koblenz, 9. Patiententag

Den Vortrag IndukTive Höranlagen, ein Schritt zu barrierefreien Kirchen konnte ich wegen einer Erkrankung nicht (selbst) halten. Ich bewundere Herrn Joachim Seuling, der sich kurzfristig bereit erklärte,

die Folien dieses Vortrages für mich zu erläutern.

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IndukTive Höranlagen, ein Schritt zu barrierefreien Kirchen
2017-01-28 Koblenz Patiententag Barriere
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Logo des LFZH Schleswig

 

2016-10-10 Schleswig, Landesförderzentrum Hören

Dies ist ein ähnlicher Vortrag wie in Frankenthal über Raumakustik in Schulen nach DIN 18041:2016-03, jedoch stark verkürzt.

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Raumakustik in Schulen nach DIN 18041:2016-03
2016-10-10 Schleswig LFZ.pdf
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Logo des Pfalzinstitus für Hören und Kommunikation in Frankenthal

 

2016-10-05 Pfalz-Institut Frankenthal

Das Pfalz-Institut in Frankenthal hatte Lehrerinnen und Lehrer, die an allgemeinbildenden Schulen unterrichten, zu einer Fortbildung über sensorische Barrierefreiheit mit Schwerpunkt Hören eingeladen. Dieselben Vorträge konnten sich die Damen und Herren, welche direkt am Pfalzinstitut arbeiten, bereits am Nachmittag des 4. Oktober anhören.

Die drei Abschnitte behandelten allgemeine Fragen über Sensorische Barrierefreiheit, die Raumakustik-Norm DIN 18041:2016-03 und Detailfragen zur raumakustischen Gestaltung.

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Sensorische Barrierefreiheit
2016-10-05 Frankenthal Pfalz-Inst Teil 1
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Raumakustik-Norm DIN 18041:2016-03
2016-10-05 Frankenthal Pfalz-Inst Teil 2
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Raumakustische Gestaltung
2016-10-05 Frankenthal Pfalz-Inst Teil 3
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Logo von Zukunftsraum Schule

 

2015-11-18 Stuttgart, IBP, Zukunftsraum Schule

Im November 2015 war das Fraunhofer IBP Ausrichter des Kongresses "Zukunftsraum Schule" mit dem vertiefenden Aspekt auf Barrierefreiheit und Akustik. Hier hatte man mir zwei Vorträge zugedacht:
1. Zur Inklusion Hör- und Sehgeschädigter
2. Barrierefreie Raumgestaltung für Hör- und Sehgeschädigte

 

Anlässlich des Kongresses hat das Fraunhofer IBP auch eine Broschüre mit dem Titel "Akustik in Lebensräumen für Erziehung und Bildung" erarbeitet, welche das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur BW als Richtlinie herausgegeben hat. Diese finden Sie bei der Raumakustik.

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Zur Inklusion Hör- und Sehgeschädigter
2015-11-18 Teil 1 Inklusion Hör- und Seh
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Barrierefreie Raumgestaltung für Hör- und Sehgeschädigte
2015-11-18 Teil 2 Barrierefreie Raumgest
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Hinweisschild für das 11. Akustik-Forum Raum und Bau in Hannover

 

2015-06-18 beim 11. Akustik-Forum Raum und Bau:

Wiederaufbau Schloss Herrenhausen: Architektur und Akustik

2010 durfte ich die JK Jastrzembski Kotulla Architekten in Hamburg beim Wettbewerb akustisch beraten und, nachdem sie den ersten Preis gewonnen hatten, diese Beratung auch bei der Ausführungsplanung und während des Baus fortsetzen. Nach Fertigstellung lud die Zeitschrift "TrockenbauAkustik" mich zu einem Vortrag beim 11. Akustik-Forum über die akustischen "Spezialitäten" ein.

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Wiederaufbau Schloss Herrenhausen: Architektur und Akustik
2015-06-18 Akustik-Forum Schloss-Herrenh
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Logo des BDH, Berufsverband Deutscher Hörgeschädigtepädagogen

 

2015-03-21 BDH-Bundeskongress in Berlin

Mit einem kurzfristig organisierten Einschub erhielt ich in der Mittagspause die Gelegenheit, vor einer besonders interessierten Schar von Teilnehmern über die im Januar 2015 erschienene Entwurfsfassung von DIN 18041 und die Unterschiede zur vorangegangenen Fassung zu referieren. Dieser Vortrag sollte (wegen des Mittagessens) nicht länger als 10 Minuten dauern. Nachfragen der Zuhörer machten daraus 20 ...

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DIN 18041 Gegenüberstellung alt <--> neu
2015-03-21 B-D-H-Kongress DIN 18041 alt
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2015-01-14 Entwurf DIN 18041:2015-02 Hörsamkeit in Räumen

Vorstellung des Norm-Entwurfes beim Deutschen Institut für Normung

Viele Planer (und leider auch Bauherren) vertreten die Auffassung, DIN 18041 enthalte nur Empfehlungen und müsse nicht eingehalten werden. Dem ist ganz ausdrücklich zu widersprechen. Ausführliche Darlegungen finden Sie in der PDF-Datei des Vortrages, den ich am 14. Januar 2015 zum Entwurf der Raumakustik-Norm beim Deutschen Institut für Normung in Berlin gehalten habe. Siehe insbesondere die Folien 34 und 35, mit dem Zitat eines Bauleiters aus Hessen.

 

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Inklusion und Raumakustik in Normung und Recht
2015-01-14 Inklusion und Raumakustik in
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Logo des Vereins Hören ohne Barriere in Stade

 

2013-11-06 HoB-Symposium "Besser hören für Alle"

im Historischen Rathaus Stade

Höranlagen haben für Schwerhörige die gleiche Bedeutung, wie die Rampe für den Rollstuhlfahrer. Sie bieten Barrierefreiheit und ermöglichen die Inklusion von Menschen mit Hörschädigung – ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.

Zu lange Nachhallzeiten, Nebengeräusche und die Entfernung zum Sprecher führen schon bei Guthörenden aber insbesondere bei Hörgeschädigten dazu, dass das gesprochene Wort nicht verstanden wird. 20 Prozent der Bevölkerung kämpft mit Hörproblemen, bei den über 70-jährigen sind es 50 Prozent. Aber auch Jugendliche sind zunehmend von Schwerhörigkeit betroffen. Der demographische Wandel ist Fakt. Es wird in den nächsten Jahren immer mehr Schwerhörige geben.

Entscheidungsträger, Schwerhörige, und Nicht-Schwerhörige sind nur selten und wenig über die technischen Möglichkeiten zum barrierefreien Hören informiert. Mit dem Symposium „Besser hören für Alle“ sensibilisierte der Verein "Hören ohne Barriere e.V." in Stade Entscheidungsträger für die Verstehensprobleme schwerhöriger Menschen und informierte über technische Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation. Von der kleinen persönlichen Höranlage bis hin zu Großanlagen für öffentliche Veranstaltungsräume, für viele Alltagssituationen in Schule, Beruf und Freizeit gibt es akustisch-technische Lösungen.

Bei diesem Symposium durfte ich vormittags einen Plenar-Vortrag halten und nachmittags einen Workshop gestalten. Hier können Sie die Beiträge ansehen.

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HoB-Symposium, Plenarvortrag: Räume ohne Hör-Barrieren
2013-11-06 HoB Räume ohne Hör-Barrieren.
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HoB-Symposium, Workshop: Raumakustik in Schule und Beruf
2013-11-06 HoB Raumakustik in Schule und
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2012-11-19 München: Sound Education

Gibt es mehr als Normen?

In enger zeitlicher Abfolge fanden unter dem Thema "Sound Education" vie Symposien in Kopenhagen, London, München und Stockholm statt. Auf dem Symposium in München durfte ich über Gesetze, Regelwerke, Verordnungen und Normen in Deutschland referieren. Dazu gibt es auch ein Video, bei dem man direkt von Youtube umgesetzte Untertitel zuschalten kann.

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Gibt es mehr als Normen?
2012-11-19 Sound Edu Gibt es mehr als No
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Logo der Friedrich Ebert Stiftung

 

2012-10-10 Schwerin, Friedrich-Ebert-Stiftung:

Stolpersteine auf dem Weg zur Inklusion

Zum General-Thema "Inklusion nur Illusion?" veranstaltete die Friedrich-Ebert-Stiftung in Schwerin eine Vortragsreihe. Dort war ich zu einem Betrag eingeladen, welcher die Stolpersteine auf dem Weg zur Inklusion aufzeigen sollte.

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Stolpersteine auf dem Weg zur Inklusion
2012-10-10 Stolpersteine auf dem Weg zur
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Hinweisschild zum 7. Akustik-Forum Raum und Bau in Stuttgart

 

2011-06-29 beim 7. Akustik-Forum Raum und Bau:

Schallschutz von Türen und Mobilwänden in Theorie und Praxis, Überarbeitung von VDI 3728

Nach Fertigstellung von VDI 3728 lud die Zeitschrift "TrockenbauAkustik" beim 7. Akustik-Forum zu einem Vortrag darüber ein. Er richtet sich vorrangig an die Kollegen der Beratenden Ingenieure, ist aber sicher an etlichen Stellen auch für akustische Laien interessant. Die zugehörige Textfassung hat die Zeitschrift dann im Heft 10/2011 abgedruckt (2011-10: Auf die Tür gehört).

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Schallschutz von Türen und Mobilwänden in Theorie und Praxis, Überarbeitung von VDI 3728
2011-06-29 Akustik-Forum Türen.pdf
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Logo der DAGA 2011 in Düsseldorf

 

2011-03-24 DAGA-Tagung 2011 in Düsseldorf:

Die Hans-Henny-Jahnn-Orgel in St. Ansgar, Hamburg-Langenhorn,

Untersuchungen zu Raumakustik und Orgelklang

St. Ansgar in Hamburg-Langenhorn, erbaut 1929/30, ist ein von Funktionalität geprägter Sakralbau aus der Phase des Neuen Bauens nach dem Ersten Weltkrieg. Der nord-deutsche Orgelreformer Hans Henny Jahnn entwarf die Orgel, welche 1931 von der Firma Furtwängler und Hammer aus Hannover gebaut wurde. Diese Orgel war lange Jahre nicht spielfähig. Ein zwischenzeitlich davor errichtetes Ersatzinstrument war desolat und musste wieder ausgebaut werden. Dabei entstand die Überlegung, die Jahnn-Orgel wieder spielfähig zu machen bzw. zu restaurieren oder abermals ein neues Instrument anzuschaffen. Bereits vor 35 Jahren haben Untersuchungen zur Klangentfaltung der Jahnn-Orgel stattgefunden. Auslöser war damals die Aussage, die Orgel sei zu leise, um den Gemeindegesang begleiten und führen zu können. Hierzu ist auch die Wirkung des ungewöhnlichen Prospektes von Interesse. Im Zusammenhang mit den Beanstandungen wurde auch verschiedentlich geäußert, dass die Raumakustik der Kirche, insbesondere die Nachhallzeit, durch mehrere Umbauten (bezogen auf den jetzigen Zeitpunkt) ungünstig verändert wurde. Nur deshalb sei die Orgel jetzt zu leise. Der Fragestellung, ob nicht die Intonation des Instrumentes, sondern ausschließlich die Nachhallzeit ''Schuld'' hat, dass die Orgel als zu leise empfunden wird, wird im 1. Vortrag nachgegangen.

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Die Hans-Henny-Jahnn-Orgel in St. Ansgar, Hamburg-Langenhorn, Untersuchungen zu Raumakustik und Orgelklang
2011-03-24 H-H-Jahnn Vortrag 1 Ansgar-Ki
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Logo der DAGA 2011 in Düsseldorf

 

2011-03-24 DAGA-Tagung 2011 in Düsseldorf:

Die Hans-Henny-Jahnn-Orgel in St. Ansgar, Hamburg-Langenhorn,

Untersuchungen zur Schallabstrahlung

Die raumakustischen Untersuchungen in St. Ansgar, Hamburg-Langenhorn, hatten gezeigt, dass der Kirchenraum - in den Grenzen der angegebenen zwischenzeitlichen Veränderungen - nur von marginalem Einfluss auf den Orgelklang war. Nun waren die Einflüsse der Orgel selbst und ihres Prospektes auf die Schallabstrahlung zu untersuchen. Besondere Schwierigkeiten ergaben sich dadurch, dass das Instrument eigentlich nicht spielfähig war. Die Windladen waren undicht und der Winddruck zu gering. Weiterhin wurde die Schallabstrahlung durch eine hinter dem Prospekt eingezogene Kunststoff-Folie zum Schutz gegen Schimmelsporen beeinträchtigt. Wie sollte man die Frage beantworten, ob die Orgel tatsächlich zu leise ist, um den Gemeindegesang zu begleiten und zu führen? Umfragen bei etlichen Orgelbauern zeigten, dass diese nicht wissen, wie laut ihr Instrument im Raum ist. Sie dimensionieren lediglich die Registeranzahl nach Raumvolumen und Nachhallzeit. Aus den Messungen wurden Hypothesen abgeleitet, welche zum Teil in die Restaurierung (Jähmlich, Dresden, 2008) einflossen. Anderen standen Denkmalpflegerische Aspekte entgegen. Messungen nach Abschluss der Arbeiten dokumentieren den erreichten Erfolg. Anhand von Untersuchungen aus weiteren norddeutschen Kirchen sind inzwischen auch Aussagen über die ''Mittlere Plenum-Lautstärke'' möglich. Hier hat die Jahnn-Orgel gut aufgeholt.

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Die Hans-Henny-Jahnn-Orgel in St. Ansgar, Hamburg-Langenhorn, Untersuchungen zur Schallabstrahlung
2011-03-24 H-H-Jahnn Vortrag 2 Orgel.pdf
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Logo der VMPA-Schallschutzprüfstellen nach DIN 4109

 

2008-09-18 VMPA-Fortbildung 2008 bei der PTB in Braunschweig:

Hinweise zu Schallmessungen an Türen

Im Zusammenhang mit der Überarbeitung von VDI 3728 Schalldämmung von Türen und Mobilwänden hat mich der Verband der Materialprüfungsanstalten e.V. (VMPA) anlässlich einer Fortbildungs-Veranstaltung der anerkannten Schallschutzprüfstellen nach DIN 4109 zu diesem Vortrag eingeladen. 2008 bin ich nach 10-jähriger Mitarbeit aus dieser Fachkommission Schallschutz ausgeschieden.

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Hinweise zu Schallmessungen an Türen
2008_VMPA_Türen_Ruhe.pdf
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