Aktuelles


2020-05-26 BLE-Audio-Streaming statt IndukTiver Höranlage, geht das?

Rosemarie und Norbert Muth (Ev. Schwerhörigenseelsorge BW) haben ein sehr interessantes und unbedingt lesenswertes Statement zu den Möglichkeiten von Bluetooth-Low-Energy-Audio-Streaming verfasst. Darin werden die Vor- und Nachteile sehr genau und verständlich beschrieben.

2020-05-22 Normgerechte IndukTive Versorgung geneigter Zuhörer-Ebenen in Hallen mit variablen Tribünen

Klaus-Hendrik Lorenz-Kierakiewitz und Dick de Leeuw von der PEUTZ-CONSULT GmbH hatten für die DAGA 2020 in Hannover einen Vortrag vorbereitet, der - wie alle anderen auch - nun doch nicht gehalten werden konnte. Jetzt ist der Tagungsband erschienen, sodass man den Inhalt wenigstens nachlesen kann.

Vor einigen Jahren hat "KHL" mir geholfen, die IndukTionsfeldstärke-Pegelverteilung für (damals nur recht kleine) Tribünen in der Barakiel-Sporthalle der Evangelischen Stiftung Alsterdorf zu berechnen. Die Abnahme-Messungen passten "haargenau" dazu. Nach seiner Aussage war das der Auslöser, sich genauer mit "IndukTion auf geneigen Flächen" zu beschäftigen. Was damals noch eine recht provisorische Möglichkeit zur Berechnung war, wurde in der Folge zu einem Simulationsprogramm weiterentwickelt, mit welchem die Feldstärken auf schräg im Raum liegende Flächen berechnet werden können.Herzlichen GLÜCKWUNSCH zu dem tollen Ergebnis!

Wegen noch nicht endgültig geklärter Urheberrechte kann ich den Beitrag (noch) nicht auf meinen Web-Seiten anbieten. DEGA-Mitglieder finden ihn im Tagungsband 2020 auf den Seiten 264 und 265. Andere Interessenten wenden sich bitte direkt an Herrn Lorenz-Kierakiewitz.

 

2020-05-08 Faszination Akustik - Eine Reise durch die Welt des Schalls

Im Rahmen des "International Year of Sound 2020-2021" und des 50-jährigen Jubiläums der DAGA-Tagung hat die DEGA einen Kurzfilm produziert und im Mai 2020 auf YouTube veröffentlicht. Am Anfang steht die Erfindung des Telefons durch Philip Reis (ca. 1860). Bei einem Test seines Telefonapparates gelingt ihm eine Verbindung durch Raum und Zeit zu Prof. Vorländer in Aachen. Die beiden Forscher tauschen sich aus, was alles in der Zwischenzeit passiert ist - und hierbei werden viele Einblicke in die spannenden Entwicklungen der Akustik in den vergangenen Jahrzehnten bis heute ausgeführt. Der Film ist ein gemeinsames Projekt der DEGA und des Instituts für Akustik der Technischen Universität Braunschweig.

 

2020-04-29 Maskenpflicht: Kommunikationsbarriere für Hörgeschädigte

Bayerischer Cochlea Implantat Verband: Pressemitteilung

Das Tragen einer Nasen- und Mundabdeckung beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr ist seit dem 27.4.2020 in ganz Bayern verpflichtend. Bei Nichtbeachtung der Verordnung drohen Geldstrafen.

Der Bayerische Cochlea-Implantat-Verband vertritt die Interessen von hörgeschädigten Menschen, die mit einem Cochlea Implantat und / oder Hörgerät versorgt sind. In Bayern wird die Zahl von schwerhörenden Menschen auf rund 2,3 Millionen geschätzt.

So wichtig der Mund- und Nasenschutz im Kampf gegen das Corona-Virus ist, bedeutet die Maskenpflicht für hörgeschädigte Menschen eine erhebliche zusätzliche Barriere beim Verstehen von Sprache. Hörgeräte und Cochlea Implantate sind technische Wunderwerke. Das Absehen des Mundbildes ist trotzdem für die meisten Hörgeschädigten eine zusätzliche, oft unverzichtbare Unterstützung zum Sprachverstehen. Diese Möglichkeit ist durch das Abdecken des Mundbereichs nicht mehr gegeben. Zudem wird durch den eng anliegenden Stoff der Maske der Ton gedämpft und stark verzerrt.

Eine weitere Barriere für Hörgeschädigte ist die Abstandsregelung. Je weiter die Sprechenden voneinander entfernt sind, desto leiser kommt das Gesagte beim Zuhörer an und desto geringer ist der Abstand von Störgeräusch. Die Entfernung durch Schreien zu überwinden verzerrt die Sprache und ist für Schwerhörende nie hilfreich.

Masken bedeuten für hörgeschädigte Menschen auch in anderen Lebensbereichen eine erhebliche Kommunikationsbehinderung. Bei Arztbesuchen, im Krankenhaus und in Pflegeheimen ist die Informationsgewinnung dadurch erschwert und das Recht auf Aufklärung über die Erkrankung und über Behandlungsalternativen gefährdet.

In der Schule bereiten Masken z.B. auf Schulfluren oder gar im Klassenzimmer eine erheblich erschwerte Kommunikation sowohl für schwerhörende Lehrkräfte als auch Schüler*innen mit Hörbehinderung.

Als Lösung bieten sich Masken mit Sichtfenster oder transparenter Gesichtsschutz an. Eine Mund-Nasen-Maske mit durchsichtigem Kunststoff im Mundbereich bzw. eine transparente Gesichtsmaske bieten eine gute Möglichkeit für gelingende Kommunikation mit Hörgeschädigten.

Apps mit Spracherkennung erfordern technische Ausstattung, welche nicht jedem zugänglich ist. Notfalls können auch einfache schriftliche Formen wie das manuelle Aufschreiben wichtiger Mitteilungen die Verständigung erleichtern.

In besonderen Fällen sollte es erlaubt sein, beim Einhalten des Sicherheitsabstandes die Maske abzunehmen. Falls eine gelingende Kommunikation mit Schwerhörigen nicht anders möglich ist, ist hierbei von Bußgeldern abzusehen.

Lautsprachlich orientierte Hörgeschädigte können in der Regel genauso wenig gebärden wie ihr Umfeld. Anstelle eines Gebärdensprachdolmetschers ist der Einsatz von Schriftdolmetschern die richtige Wahl. Schriftdolmetscher leisten bei Arztbesuchen, im Krankenhaus und in Pflegeheimen, aber auch in der Schule einen vom Gesetzgeber anerkannten wichtigen Dienst zum Abbau von Barrieren für schwerhörende Menschen.

Der Bayerische Cochlea-Implantat Verband weist mit Nachdruck auf die durch die Maskenpflicht gegebenen Kommunikationsbarrieren für Hörgeschädigte hin und hofft auch in schweren Zeiten auf das einfühlsame Miteinander in der Gesellschaft. Durch Aufklärung, Verständnis und Rücksichtnahme kann die Inklusion von Menschen mit Behinderung auch in der gegenwärtigen Krise gelingen.

Weitere Informationsblätter und Hinweise finden Sie auf unserer Homepage: https://www.bayciv.de/news/maskenpflicht-kommunikationsbarriere-fuer-hoergeschaedigte

Bayerischer Cochlea-Implantat-Verband e.V.
Arberweg 28, 85748 Garching
Tel: 089 329 28926
Fax: 0322 237 68 123
E-Mail: info@bayciv.de
www.bayciv.de

2020-04-26 Bastelvorschlag

sieben Logos für Übertragungsanlagen

"Ich hab' Langeweile! Was soll/kann ich mal anfangen?" Hören Sie solche Äußerungen derzeit öfter? Dann basteln Sie doch mal mit Ihren Kindern oder (im selben Haushalt lebenden) Enkelkindern Hinweisschilder für die IndukTive Höranlage, Funkübertragungsanlage und dergleichen in Ihrer Kirche, bei der VHS oder sonstwo.

2020-04-15 Baut endlich verständlich!

Die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft DCIG wollte am 13. Juni 2020 den bundesweiten CI-Fachtag veranstalten, der nun (auch) abgesagt ist. Vorbereitend rief sie ihre Mitglieder auf, Flagge zu zeigen und bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen die Hörgerechtigkeit zu testen und mit einem Fragebogen zu erheben. Dieser "Dialog auf Augenhöhe" führte 2017 zu niedergelassenen HNO-Ärzten, 2018 zu Radiologen und 2019 zu Haus- und Kinderärzten. Jetzt sollten die Behörden und andere öffentlich zugängliche Einrichtungen drankommen. Der Erhebungsbogen wird etliche Fragen zur Hörgerechtigkeit der "Amtsstuben" enthalten. Dazu durfte ich in einem Gastbeitrag zur Verbandszeitschrift "Schnecke" unter dem Titel "Baut endlich verständlich!" kommentieren.

2020-04-11 IndukTion auf Bahnhöfen und Bahnsteigen?

In diesem Artikel gehe ich der Frage nach, ob IndukTive Höranlagen in den ServicePoints und Resezentren sowie auf Bahnsteigen sinvoll sind oder nicht. Auch alternative Möglichkeiten werden vorgestellt.

2020-04-05 Corona-Einzel-Haft und nichts zu tun?

Wenn auch Sie derzeit zuhause nicht wissen, wie Sie die überzählige Zeit (von "freier Zeit" mag ich hier nicht schreiben, denn frei fühlen wir uns derzeit alle ja nicht) nutzen sollen, dann mache ich Ihnen gern mal den Vorschlag, sich um die Raumakustik in den eigenen vier Wänden und ggf. auch um Ihre AV-Systeme (Fernseher/Radio) zu kümmern. Was man da machen kann, habe ich Ihnen mal zusammengestellt.

2020-03-23 Corona-Schutz auf Baustellen

Die Schulen sind derzeit zwar geschlossen, aber auf den Schul-Baustellen (und auch den Krankenhaus-Baustellen) wird weiter gearbeitet. Von einem SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheits-Koordinator) erhielt ich Hinweise, was zur Hygiene auf den Baustellen (mindestens) zu beachten ist. Damit sich möglichst viele entsprechend verhalten können, hat Ecoprotec hier etwas veöffentlicht.

 

2020-03-22 Gottesdienste im Livestream - Tipps und Tricks

Michael Edler von MEMTEX hat mir erlaubt, seine Hinweise hier einzustellen:

Liebe Gemeinden,

besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Viele Gemeinden wollen den Gottesdienst entweder live übertragen (Livestream) oder wenigstens aufzeichnen und online stellen (upload).

Uns ist es wichtig, dass gerade in diesen Zeiten möglichst viele Menschen zusammen wenigstens online Gottesdienst feiern können. Um die vielen Anfragen, die wir momentan bekommen, halbwegs zu beantworten, hier einige Tipps, Tricks und Entscheidungshilfen, wie es für jeden individuell am Besten zu lösen ist:

1) Livestream oder Upload

Wer den GoDi als Livestream egal ob bei Youtube oder anderen Plattformen online senden will, benötigt einen Internetanschluss mit min. 10MBit Upload. Die Upload-Geschwindigkeit lässt sich einfach über z.B. Speedtest https://speedtest.chip.de checken. Langt der Upload nicht oder ist gar kein Internet in der Kirche vorhanden, bleibt nur die Alternative “Aufzeichnen" und späterer Upload.

2) Was ist das Minimum an Technik?

Für eine Live- oder Upload-Produktion benötigen Sie auf jeden Fall einen guten Rechner / Laptop mit i5-Prozessor oder höher, 8GB RAM und Windows 10. Besser natürlich noch Mac OS. Weiterhin benötigen Sie min. eine WebCam mit USB-Anschluss. Die Auflösung sollte 1080p betragen. Viele Webcams verfügen über ein eingebautes Mikrofon, welches halbwegs gute Resultate liefert. In halligen Kirchen könnte es aber schwierig werden. Besser ein Mischpult mit einem oder mehreren Mikros, dass man über die Soundcard einbindet.

Der Livestream per Mobilphone geht so nur mit Einschränkungen bei Facebook. Für mobile Livestreams bei Youtube benötigt man min. 1000 Abonnenten. Außerdem ist eine Stunde wackeliger Livestream mit dem Handy nichts, was die Leute wirklich erfreut.

Besser eine gute Webcam wie oben beschrieben von z.B. Logitech, Razor oder anderen Anbietern. Die Königsklasse (ab ca. 700,-€) sind natürlich sog. PTZ-Kameras, die sich per Fernsteuerung schwenken, neigen und zoomen lassen und verschiedene Presets für Einstellungen anfahren können. Grundsätzlich gilt: Nur eine Kamera / USB-Port. Sogenannte USB-Hubs helfen aufgrund der Portcontroller nicht weiter.

3) Kostenlose Software für Livestream / Aufzeichnung

Ohne die passende Software geht es eigentlich eh nicht! Wir arbeiten mit der kostenlosen Software OBS (Open Broadcast Software), die man unter https://obsproject.com/de für WIN, MacOS und Linux downloaden kann. Die Software streamt/recorded die Live-Bilder der Kamera, andere Videofiles, Bilder, Texte, Browser- und Bildschirminhalte als Szenen, zwischen denen man hin- und herschalten kann. Bei YouTube gibt es zahlreiche Tutorials, die einem einen schnellen Umgang mit der Software ermöglichen.

4) Klare Bilder und guter Ton

Eine Liveproduktion aus Videos, Medien und Ton zu „live“ zu senden, ist schon ziemlich anspruchsvoll. Fehler sind schnell gemacht und nicht mehr zurückholbar. Es gibt keine zweite Chance!

Deswegen folgende Tipps aus der Praxis:

- keep it Simple - ein einfaches (Live)Bild oder ein einfacher Text reichen - nicht alles muss animiert sein

- machen Sie mit den Kameras klare, einfache Bilder ohne viel Schwenken oder Bewegung

- Kommunikation ist mehr als Bild und Ton. Achten Sie darauf, dass die handelnden Personen gut zu sehen sind für Gestik, Mimik usw.

- fehlende Kameras kann man durch vorhandene Videoclips ersetzen, um diese z.B. als Zwischenbilder zu schneiden oder eine neue Kamera-Ausrichtung zu überbrücken.

- auch wenn die meisten der heutigen Cams recht lichtstark sind, schadet eine gute zusätzliche Beleuchtung von "links und rechts vorne" nicht. Schatten im Gesicht gehen gar nicht, denn das "Absehen vom Mund" hilft unter schwierigen akustischen Bedingungen nicht nur Menschen mit Hörschädigung!

 

Unter folgendem Link finden Sie eine Liveproduktion von heute (2020-03-22), die vielleicht inspiriert. Natürlich auch nicht ganz fehlerfrei, auch wir müssen immer noch besser werden ;-)  … https://youtu.be/jC4CzDRMmXk

Folgende Technik haben wir genutzt:

- AVONIC PTZ Kamera

- Soundcraft Signature Mischpult mit USB-Recording

- AKG WMS 470 Funksystem mit Headset

- AKG D/ für Gesang 

 

Selbstverständlich stehen wir Ihnen gerne bei Fragen Rede und Antwort und bieten Ihnen ggf. auch entsprechende Technik im Verleih / Verkauf an, sofern derzeit noch lieferbar.

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen und bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Edler & Team

 

2020-03-18 Corona-Nachrichten in Gebärdensprache

WDR COSMO bietet Corona-News in Gebärdensprache

Tägliches Web-Video-Format für Gehörlose startet am 18. März 2020

WDR COSMO weitet sein tägliches Informationsangebot aus und bietet ab dem 18. März 2020 täglich um 17 Uhr ein neues Newsformat in Gebärdensprache an. Damit soll auch gehörlosen Menschen Zugang zu den wichtigsten Infos rund um die Corona-Pandemie gewährt werden. Presenterin der COSMO Corona-News in Gebärdensprache ist die gehörlose Moderatorin Iris Meinhardt, die aus der FUNK-Sendung „Hand Drauf“ bekannt ist. Die aktuellen News werden durch Untertitel ergänzt. WDR COSMO verbreitet das neue Format täglich auf www.cosmoradio.de sowie den Social-Media-Kanälen der WDR-Welle (Instagram, Facebook und YouTube).

„Wir reagieren damit auf das Bedürfnis des Publikums, in dieser für alle herausfordernden Zeit seriöse Informationen zu erhalten“, sagt Schiwa Schlei, Programmchefin von WDR COSMO. Das junge europäische Kulturradio des WDR wird damit einem jungen, gehörlosen Publikum kurz und prägnant die wichtigsten und aktuellen Infos rund um das Coronavirus und seine Ausbreitung präsentieren. Bereits jetzt bietet COSMO über das deutschsprachige Programm hinaus tägliche Infos in sechs, wöchentlich in neun verschiedenen Sprachen an.

Mit dem neuen COSMO-Webformat erweitert der öffentlich-rechtliche Rundfunk die zahlreichen Informationsangebote im Fernsehen, im Radio und im Netz, um die Menschen umfassend und hintergründig zu informieren und seinem gesellschaftlichen Auftrag gerecht zu werden.

Quelle https://presse.wdr.de/plounge/radio/cosmo/2020/03/20200317_corona-news-gebaerdensprache.html

Mit freundlichen Grüßen von Michael Geisberger, Pastoralreferent

Katholische Hörgeschädigtenseelsorge im Bistum Augsburg

 

2020-03-17 Corona-Hilfen von Jimdo

Der Hersteller meines Web-Seiten-Erstell-Programms, JIMDO, bietet Allen

  • Laufend aktualisierte Facts und Hilfestellungen: Der Staat schiebt im Moment ein Wirtschaftsprogramm nach dem anderen an – sowohl auf Länder- als auch auf Bundesebene. Das ist gut. Olaf Scholz und Peter Altmaier haben zudem angekündigt, dass für Kleinunternehmen und Selbstständige eventuell noch etwas kommt. Das wäre noch viel, viel besser. Da sich die Dinge fast täglich ändern, haben wir für Euch die Seite “Corona-Facts und Hilfestellungen für Selbstständige und kleine Unternehmen” aufgesetzt – und aktualisieren sie mehrmals täglich. Wir sind hier ständig mit den Behörden und Verbänden im Kontakt. So seid Ihr immer auf dem aktuellsten Stand. Packt die Seite unter Eure Favoriten, schaut immer wieder rein und leitet sie gerne an andere weiter, für die die Seite auch hilfreich sein könnte.
  • Neue Facebook-Gruppe: Hilfe zur Selbsthilfe. Viele von Euch haben schon wertvolle Erfahrungen gemacht – z. B. mit dem Finanzamt telefoniert, mit Eurer Bank gesprochen oder Ihr geht neue Wege und arbeitet z. B. per Videostream oder entwickelt kreative Konzepte für Euer Business. Diese Erfahrungen sind auch für andere super hilfreich. Wir wollen Euch eine Plattform bieten, um euch untereinander auszutauschen. Wenn Ihr daran Interesse habt, tretet gerne hier bei.

2020 Heft 1 AJ: Gestaltung von Klassen- und Fachklassenräumen für die inklusive Beschulung von Kindern mit Hörschädigung

Die renommierte Fachzeitschrift "Akustik-Journal" der DEGA (Deutsche Gesellschaft für Akustik) hat im Heft 1/2020 meinen Artikel zur "Gestaltung von Klassen- und Fachklassenräumen für die inklusive Beschulung von Kindern mit Hörschädigung" veröffentlicht. Diesen Artikel finden Sie unter den Raumakustik Downloads.

Die Bedingungen des Hörens und die Veränderungen bei Hörgeschädigten gegenüber den Hörfähigkeiten guthörender Personen führen aus dem Blickwinkel eines Raumakustikers zu ganz anderen Maßnahmen als bei dem eines Audiologen. Mit entsprechenden Kenntnissen lassen sich die technischen Begründungen für spezielle Maßnahmen herleiten und Hinweise beschreiben, wo und wie man Maßnahmen zur Hörgerechtigkeit baulich/handwerklich umsetzen kann. In vielen Fällen müssen bestehende Schulgebäude oder Unterrichtsräume (rechtzeitig vor dem Eintreffen der Schülerin und deshalb oft auch kurzfristig mit wenig Aufwand) angepasst werden. Auch kann man vorhandene Räume hinsichtlich ihrer Eignung für den akustisch integrativen Unterricht einschätzen, ohne aufwändige Schallmessungen ausführen zu müssen.

 

2020-02-02 BIHA-Video zur Ringschleife

Die Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA) hat ein Youtube-Video zum Thema IndukTive Höranlagen, Ringschleife und Telefonspule (T-Spule) veröffentlicht. Darin heißt es, dass ca. 85 % (!) der Hörgeräte über die T-Spule verfügen und dass diese vom Hörakustiker aktiviert werden muss. Viel Freude beim Anschauen (und Anhören natürlich)!

 

2020-01-22 So klingt meine Welt

Die DEGA hat im Rahmen des "International Year of Sound 2020" ein YouTube-Video veröffentlicht ("So klingt meine Welt" - eine Video-Collage aus Einsendungen zu einem Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler): https://www.dega-akustik.de/dega/aktuelles/video-iys-2020/

 

2020-01-06 Umweltschutz

Um die Umwelt zu schützen, bemühe ich mich die Menge des ausgedruckten Papiers zu reduzieren. Deswegen sende ich Ihnen meine Ausarbeitungen ausschließlich als PDF-Datei zu. Sollten Sie dennoch eine Papierfassung, z. B. wegen einer Original-Unterschrift, benötigen, teilen Sie mir das bitte mit. Ich sende Ihnen dann die gewünschte Anzahl an gedruckten und original unterzeichneten Exemplaren zu.

 

2019-11-30 IndukTive Höranlagen auf Bahnsteigen?

In den letzten Wochen gab es mehrere Anfragen wegen der Anforderung, auf Bahnsteigen der Verkehrsunternehmen IndukTive Höranlagen zu installieren. Im Abschnitt über Barrierefreiheit habe ich dazu jetzt einen Artikel über akustisch barrierefreie Bahnhöfe und Bahnsteige eingestellt.

 

2019 Heft 3 Akustik Journal: Zur Normbarkeit von Raumakustik

Die renommierte Fachzeitschrift "Akustik-Journal" der DEGA (Deutsche Gesellschaft für Akustik) hat im Heft 3/2019 einen Artikel von Christian Nocke veröffentlicht mit dem Titel "Raumakustik - zur Normbarkeit von Räumen". Diesen Artikel finden Sie unter den Raumakustik Downloads.

Dr. rer. nat. Christian Nocke war Vorsitzender des Normenausschusses von DIN 18041 "Hörsamkeit in Räumen" und ist (auch) Herausgeber des zugehörigen Kommentars.

Hier hat er einen Überblick über die in den verschiedenen Bereichen der Raumakustik anzuwendenen Normen und Regelwerke hinsichtlich der Anforderungen, der Berechnungen in der Planung, der Messung von ausgeführten Räumen und der Ermittlung von Material-Kenndaten gegeben. Allen Leser*innen - insbesondere aber denen aus Niedersachsen - empfehle ich ausdrücklich den Abschnitt über "(Bau)-Rechtliches und die allgemein anerkannten Regeln der Technik" auf der Seite 16 des AJ!

 

2019-09-20 TAUBERT und RUHE GmbH feiert Jubiläum

vlnr: Margret und Ulrich Taubert, Klaus und Barbara Focke, Carsten Ruhe

1965 Hat Otto Taubert sich als Beratender Ingenieur für Akustik in Hamburg niedergelassen. Das 50-jährige Gründungs-Jubiläum haben wir 2015 gefeiert. Als der Firmengründer und Inhaber Otto Taubert im Jahre 1984 verstarb, haben seine Witwe Rosemarie und ich das Büro weitergeführt, jetzt unter der Bezeichnung TAUBERT und RUHE GmbH. Zwei jahre später kam - nach Abschluss seines Studiums - Ulrich Taubert hinzu. Der Handelsregister-Eintrag für "unser" Büro stammt vom 20. September 1984. Jetzt haben wir alle, Klaus Focke, der jetzige Inhaber, alle derzeitigen und einige ehemalige Mitarbeiter*innen mit vielen Partner*innen, dem Akustiker*innen-Nachwuchs und auch mit vielen ehemaligen und derzeitigen Praktikant*innen das 35-jährige Juniläum "unseres" Büros gefeiert (aus dem ich 2013 ausgeschieden bin). Die halbe Zeit meines Lebens gibt es nun das Büro. "Kinners, wat löppt de Tied!"

Klaus Focke und allen, die um ihn herum zum Gelingen beitragen, wünsche ich weiterhin so viel Erfolg, dass auch zukünftig nicht eine einzige Werbeanzeige geschaltet werden muss (sondern nur Stellenangebote).

 

2019-08-26 Erklärung des Komitees für barrierefreien Hör-Zugang (IHAC) erschienen

Pfarrer Siegfried Karg hat die deutsche Übersetzung erstellt. Er schreibt dazu:

Dieses Dokument, das sozusagen eine «Spätlese» der vierten internationalen Konferenz über Induktive Höranlagen im Oktober 2017 in Berlin ist, ist meines Erachtens ein weiterer Meilenstein für schwerhörige Menschen. Besonders erwähnen möchte ich, dass es bei dieser Erklärung gelungen ist, neben den internationalen Betroffenen-Organisationen auch die Hörsystem-Hersteller (EHIMA) und die Hersteller von Induktionsverstärkern (IHLMA) an einen Tisch zu bringen. Diese IHAC-Erklärung schliesst sich meines Erachtens in der Sache auch an die Erklärung der Bundesinnung der Hörakustiker (biha) vom 16. Mai 2019 (siehe weiter unten) an. Inklusion bedeutet ja auch: Gemeinsam sind wir stark.

 

2019-07-03 Klaus Büdenbender erhielt Bundesverdienstkreuz

Landrat Müller, Bernadette, Klaus und Patrick Büdenbender, Bürgermeisterin Schuppler

Klaus Büdenbender wurde am 3. Juli 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Hiermit wird seine langjährige und unermüdliche Tätigkeit für den Barrierefreien Notruf für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung gewürdigt. Ich hatte das große Glück, diese Arbeit viele Jahre lang begleiten zu dürfen und freue mich mit Klaus und seiner Familie über diese hohe Auszeichnung. Herzliche Glückwünsche!

Hier geht es zur Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein.

Vielfältige Informationen zu dem Barrierefreien Notruf gibt es unter www.Notfall-Telefax112.de. Ein Interview, welches ich nach der Verleihung mit Klaus Büdenbender geführt habe, können Sie bei den BPB-Info-Briefen nachlesen.

 

2019-05-16 BIHA bekennt sich zu IndukTiven Höranlagen

Jetzt hat es auch die Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA) gemerkt: Eine Übertragung von Sprache über Bluetooth in die Hörsysteme ist in öffentlich zugänglichen Räumen nicht immer "der Weisheit letzter Schluss". Die (alt)-bewährten IndukTiven Höranlagen haben doch so manche Vorteile. Hoffen wir mal, dass sich diese Erkenntnis auch bis zu den Innungsmitgliedern - den Hörakustikern vor Ort - herumspricht. Die dürfen den Kunden ja gern die Funk und Bluetooth anbieten und (für die Anwendung im kleinen Kreis) auch teuer verkaufen, aber sie sollen bitteschön AUCH die T-Spule (für die hervorragend einfache Nutzung in öffentlichen Räumen) vorführen, erklären und - vor allem - auch aktivieren. Viele zufriedene Kunden werden es ihnen danken!

Bitte lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der BIHA.

Die neuesten Nachrichten stehen wie immer - ganz oben.

Und lesen Sie bitte im selben Download-Bereich auch meinen etwas weiter unten stehenden (weil älteren) Artikel: 2018 SH H4 Future-Loops - und was nun?