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Texte anderer Verfasser dürfen im Allgemeinen nicht verändert und nicht an Dritte vermarktet werden. Sie dürfen nicht in gedruckter Form verwendet werden. Im Zweifel ist mit dem Herausgeber Rücksprache zu halten.

 

In jedem Fall muss – wie es sich für das wissenschaftliche Arbeiten gehört – die Quelle nachfolgender Texte bei der Wiedergabe jeweils genannt werden bzw. erkennbar bleiben (außer, Sie wollen promovieren und danach in die Politik gehen).

Foto eine Klappenhorns
Klappenhorn in C, Uni Würzburg, Musikwissenschaftliches Institut

 

Diesen Klapphornvers zur

Klassenraum-Akustik habe ich ge...funden.

Zwei Lehrer namens Klapp und Horn

gerieten wegen Lärm in Zorn.

Der and're köpfte seine Schüler;

der eine reagierte kühler.

 

Dieser Klapphornvers ist von mir:

Zwei Knaben in der Meisterklasse,

der and're fragt nach Kleistermasse;

der eine hat es nicht gehört.

Der Lärm hat ihn zu sehr gestört.

 

Auch der "wirklich allererste" Klapphornvers hatte die Akustik in sich:

Zwei Knaben gingen durch das Korn,

der and're blies das Klappenhorn,

zwar konnt er nicht schön blasen,

doch blies er's ein'germaßen.

Foto eines schallabsorbierenden Wandpaneels aus drei Absorber-Elementen 60 cm mal 135 cm

 

2017-09-18 Schallabsorbierende Wandpaneele (Bastelanleitung)

Veranlasst durch anfragende Eltern, die in Eigenhilfe den Klassenraum ihrer Kinder akustisch aufbessern (und dazu mit dem enorm wichtigen schallabsorbierenden Rückwand-Paneel ausstatten) wollen, habe ich auf die Schnelle diese "Bastelanleitung" verfasst. Sie ist noch nicht fertig, denn es fehlen noch Detailskizzen und Fotos sowie ergänzende Hinweise zu professionellen Anbietern (falls der Schulträger sich bereit erklärt, die Maßnahme zu übernehmen und an eine ausführende Firma zu übergeben). Aber so ist diese Anleitung zumindest schon einmal zugänglich...

Unabhängig von dieser "Bastelanleitung" finden Sie allgemeine Angaben zu Herstellern und Anbietern von flächigen Absorbern und Schallabsorber-Elementen natürlich auch bei den Links. Dort sind auch die Bezugsquellen für kleine Mengen aufgeführt.

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Schallabsorbierende Wandpaneele (Bastelanleitung)
2017-09-18 Schallabsorbierende Wandpanee
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2017-03-03 Welttag des Hörens

Der Welttag des Hörens am Freitag, den 3. März 2017 war ein weltweiter Aktionstag, mit dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) globale Aufmerksamkeit auf die Prävention und Versorgung von Hörminderungen und auf die Bedeutung des Gehörs lenken möchte. (Quelle Wikipedia)

Deckblatt der Broschüre "Besser hören für Alle"

Der Verein "Hören ohne Barriere" in Stade hat den Welttag des Hörens genutzt, um bei einer sehr interessanten kulturellen Veranstaltung seine Aufklärungsbroschüre "Besser hören für Alle" der Öffentlichkeit vorzustellen und auf die Notwendigkeit von Höranlagen hinzuweisen. Hörgeräte und CI (Cochlea Implantate) steigern die Lebensqualität, aber zur Teilhabe am öffentlichen Leben sind sie leider nicht immer ausreichend. "Höranlagen haben für Schwerhörige die gleiche Bedeutung, wie eine Rampe für die Rollstuhlfahrer" (Zitat Katharina Boehnke-Nill). Sie können die Broschüre entweder als PDF-Datei erhalten oder auch als Flip-Book.

Foto vom indukTiven Stader Hörfenster

Der Verein "Hören ohne Barriere e.V." ist nach meiner bisherigen Kenntnis der einzige Verein, der nicht nur über mangelnde sensorische Barrierefreiheit für Hörgeschädigte klagt. Er ist vielmehr ein Verein, der sich (satzungsgemäß) selbst ganz aktiv und sehr effektiv für die Beseitigung solcher Barrieren einsetzt. Gute Überzeugungsarbeit leistet dabei auch das Klangbeispiel auf deren Internetseite, wo man "mit den eigenen Ohren" erleben kann, welche Verbesserungen durch solche Höranlagen erreicht werden. Ein wunderschönes Beispiel für indukTive Hören (hier sogar durch eine Schaufensterscheibe hindurch) war in den Wochen um den Welttag des Hörens auch das "Stader Hörfenster" in der Hökerstraße. Träger von Hörsystemen konnten direkt in ihren Hörgeräten Ausschnitte der CD "Mit Beethovens Ohr gehört" empfangen.

In der oben erwähnten Broschüre sind neben vielen anderen interessanten Berichten auch zwei meiner (aus Platzgründen) stark verkürzten Artikel über Raumakustik abgedruckt. Hier finden Sie die vollständigen Beiträge.

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Stade: Hörgerechte Räume
2017-03-03 Hörgerechte Räume.pdf
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Stade: Raumakustik verbessern mit...
2017-03-03 Raumakustik verbessern mit.pd
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2017-02 Programmbeschreibung IFA-Raumakustikrechner für Unterrichtsräume

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung stellt einen Raumakustikrechner für Unterrichtsräume zur Verfügung. Hier können Sie schon mal die Programmbeschreibung einsehen. Ich bin jetzt erst darauf aufmerksam geworden. Die Berechnungen beziehen sich noch auf die vorige Normfassung von 2004.

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Programmbeschreibung IFA-Raumakustikrechner für Unterrichtsräume
2017-02 Programmbeschreibung IFA-Raumaku
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Deckblatt der Broschüre Mux Mäuschen Still

 

2016-06 Mux Mäuschen still, Lärmprävention im Kindergarten

Diese Veröffentlichung stammt aus Österreich. Herausgeber ist unter der Projektleitung von Mag. Katharina Takacs die Allgemeine Unfall-Versicherungs-Anstalt (AUVA) in Wien. Sie ist in Österreich die gesetzliche Unfallversicherung für Kindergartenkinder und hat damit den gesetzlichen Auftrag, unter anderem auch Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit umzusetzen. Aktuell widmet sich die AUVA dem Thema „Lärmprävention im Kindergarten“ und stellt mit der Broschüre „Mux Mäuschen still“ Maßnahmen für die Praxis vor. Diese Broschüre richtet sich an alle Menschen, die beruflich mit dem Kindergarten zu tun haben. In ihr findet man Tipps, Tricks und Methoden, um die Lärmbelastung im Kindergarten zu senken. Dies wird auf drei Arten erreicht:
– durch technische und raumakustische Maßnahmen
– durch organisatorische Maßnahmen
– durch pädagogische Maßnahmen
Die Broschüre wurde als Nachschlagewerk erstellt und ist in die Abschnitte Gruppenraum, Bewegungsraum, Restaurant und Nebenräume (Garderobe, Gang, Stiegenhaus) gegliedert.

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2016-06 Mux Mäuschen still
2016-06 Mux_Maeuschen_Still_Laermpraeven
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2016 H4: Hörgeschädigte Kinder in Regelschulen, Klassenraum-Akustik und -Gestaltung

Wenn ein hörgeschädigtes Kind den Regelunterricht besuchen soll, so sind häufig die baulichen und technischen Unterrichtsbedingungen im Klassenraum darauf anzupassen. Nur selten ist die wohnortnahe Schule baulich bereits optimal ausgestattet. Oft ist der Unterricht an einer Förderschule aber wegen der großen Entfernungen und Fahrzeiten keine Alternative. Die Zeitschrift für Audiologie hat in Heft 4/2016 nicht nur den gesamten Text des refeRATgeber 6 übernommen. Vielmehr wurden auch Hinweise auf die mit diesen Maßnahmen erzielbaren erheblichen Pegelminderungen im Unterricht und ein ergänzender Text über die gleichartige Wirkung in Kinder-Tageseinrichtungen aufgenommen.

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Zeitschrift für Audiologie: Hörgeschädigte Kinder in Regelschulen, Klassenraum-Akustik und –Gestaltung
2016 H4 ZfA Hörgesch Kinder in Regelschu
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2016: Das Wunder der optimierten Raumakustik

Im März 2016 ist die überarbeitete Raumakustiknorm DIN 18041 erschienen. In einer Grundschule wurde ein Klassenraum entsprechend akustisch nachgerüstet, um hörbeeinträchtigte Kinder inklusiv beschulen zu können. Vergleichende Schallmessungen des optimierten und eines unveränderten Klassenraumes zeigen, wie Barrierefreiheit, von der tatsächlich Alle profitieren, erfolgreich umsetzbar ist. Ganz nebenbei lässt sich so auch der unerwünschte „Kneipen-Effekt“ verhindern. Mit den in Spektrum Hören, Heft 4/2016, beschriebenen einfachen Maßnahmen wird aus einem „normalen“ Klassenraum einer mit hervorragenden Unterrichtsbedingungen (für alle Schülerinnen und Schüler und auch für die Lehrerinnen und Lehrer).

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Spektrum Hören: Das Wunder der optimierten Raumakustik
2016 H4 SH Bargteheide-Bericht.pdf
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2016-04 Zur Neufassung von DIN 18041 "Hörsamkeit in Räumen"

In Heft 2/2016 der Zeitschrift Bauphysik sind die wesentlichen Änderungen der Neufassung von
DIN 18041:2016-03 gegenüber der Vorgänger-Fassung beschrieben.

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Bauphysik: Zur Neufassung von DIN 18041 "Hörsamkeit in Räumen"
2016 H2 Bauphysik Zur Neufassung von DIN
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2016: Neufassung von DIN 18041 ist erschienen

Die Raumakustik-Norm vom Ende der Sechzigerjahre wurde von 1999 bis 2004 erstmals überarbeitet. Diese Neubearbeitung nach über 30 Jahren des Bestandes wurde erforderlich, weil die alte Fassung überhaupt keine Aussagen zu Beschallungsanlagen und deren Wechselwirkung mit der Raumakustik und auch keine Aussagen zu einer für Hörgeschädigte integrativen Raumgestaltung enthielt. Mitten in der Bearbeitungszeit trat 2002 das BGG in Kraft. Weil in die Neufassung auch Grundzüge zu Beschallungsanlagen aufgenommen wurden, erhielt sie damals zusätzlich auch einen Abschnitt über Höranlagen.

Am 26. März 2009 hat die Bundesregierung die UN-Konvention zur Gleichstellung behinderter Menschen ratifiziert. Deren Umsetzung gab 2013 den Anlass, auch in der Raumakustik-Norm den Schritt von der Integration zur Inklusion zu vollziehen. Die ehemals verschärften Anforderungen an die Nachhallzeiten, welche in der Norm von 2004 noch als „ganz besondere Lösungen für ganz besondere Menschen“ beschrieben waren, werden nun die Standard-Anforderungen für Neubauten und wesentliche Änderungen öffentlich zugänglicher Gebäude. Lediglich für Sanierungsfälle und geringfügige Umbauten bleiben die bisherigen Werte bestehen. DIN 18041 Hörsamkeit in Räumen, Anforderungen und Hinweise für die Planung, liegt seit März 2016 als fertige Neufassung vor. Hierauf weist die Zeitschrift HörPäd in Heft 2/2016 hin.

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HörPäd: Neufassung von DIN 18041 ist erschienen
2016 H2 HörPäd DIN 18041.pdf
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Deckblatt der Broschüre "Lärmprävention in Kinder-Tages-Einrichtungen

 

2016-02 Lärmprävention in Kindertageseinrichtungen

Bereits 2007 wurde dieses Heft von der Unfallkasse NRW in erster Auflage herausgegeben. Inzwischen liegt die fünfte Auflage vom Februar 2016 vor. Das ist jetzt das 21. bis 25. Tausend. Der Bedarf nach diesen Informationen ist also riesig!

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Lärmprävention in Kindertageseinrichtungen
2016-02 Laermpraevention in KiTaEinr.pdf
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2015-11 Fraunhofer IBP: Akustik in Lebensräumen für Erziehung und Bildung

Diese Broschüre wurde anlässlich der Tagung "Zukunftsraum Schule" 2015 in Stuttgart erarbeitet. Sie beschreibt die Anforderungen an den baulichen und technischen Schallschutz sowie zur Raumakustik und gibt Gestaltungshinweise zur Umsetzung. Leider bezieht sich auch die zweite Auflage vom Oktober 2016 noch immer auf die "alte" DIN 18041 von 2004 und nicht auf die Neufassung von DIN 18041:2016-03. So ist es auch nicht (sehr) verwunderlich, dass dort auf der Seite 14 folgende (heute so nicht mehr haltbare) Aussage abgedruckt ist:

Inklusion verlangt auch bei der akustischen Gestaltung nach besonderer Sorgfalt. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass unter bestimmten Umständen die Anforderungen gemeinsam mit spezialisierten Planern festzulegen sind. Dies wird sich auf seltene Fälle beschränken. Bei der Planung und Umsetzung guter Akustik ist die Einbindung bau- und raumakustischer Expertise jedoch grundsätzlich empfehlenswert.

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Akustik in Lebensräumen für Erziehung und Bildung
2016-10 IBP_Richtlinie Akustik_in_Lebens
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2015-03 Fraunhofer IBP: Akustische Gestaltung von Sport- und Schwimmhallen

Die bewegungsfreundliche Schule ist zweifellos ein wesentliches Element moderner Bildung. Bewegung, körperliche Aktivität und Sport müssen daher auch bei der Schulgestaltung beachtet werden, um gerade bei deutlich längerem Aufenthalt in Schulen die gesundheitliche und soziale Entwicklung zu fördern. Zentrale Orte wie Sport- und Schwimmhallen weisen allerdings hörbare Einschränkungen auf, wenn die Akustik nicht angemessen berücksichtigt wird. Entsprechend hoch ist dort die Belastung der Lehrer und Schüler durch den oftmals ohrenbetäubenden Lärm. Leider wird der akustische Bedarf bei den vielerorts laufenden oder anstehenden Sanierungsvorhaben noch vernachlässigt oder verdrängt. Aber schlechte Akustik wirkt sich akut und chronisch auf die Lern- und Lehrqualität aus. Von guter Akustik profitieren also alle Betroffenen und Beteiligten direkt und dauerhaft.

Das Fraunhofer IBP und der Deutsche Sportlehrer Verband (DSLV BW) haben daher ein Projekt initiiert, das sich der Akustik in Sport- und Schwimmhallen insbesondere mit schulischer Nutzung widmet. Als sachkundige Begleiter unterstützen die Unfallkasse Baden-Württemberg und eine Reihe von kompetenten Unternehmen das Projekt. Ziel des Projektes ist eine zusammenfassende Darstellung der Argumente und Instrumente für gute Akustik in Sport- und Schwimmhallen. Mit aktuellen Daten und Fakten wird die Brisanz verdeutlicht und eine Bilanz gezogen. Im Mittelpunkt steht die Erfassung und Verbreitung von akustisch, gestalterisch und wirtschaftlich geeigneten Lösungsansätzen.

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Lauter Sport in leisen Hallen
2015-H4 Laermbek Lauter Sport - Leise Ha
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Akustische Gestaltung von Sport- und Schwimmhallen
2015-03 IBP Akustische Gestaltung Sport-
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Außenansicht der Mensa in Homberg (Efze)

 

2014: Ein Erlebnis besonderer Art,

Raumakustik im Neubau der Mensa in Homberg (Efze)

Wieso verstehe ich plötzlich alles? Diese Frage kann manchmal ganz einfach beantwortet werden. Es kann nämlich das Ergebnis eines gelungenen, die akustischen Aspekte beachtenden Um- oder Neubaus sein. Am Beispiel der neu gebauten Mensa in der Hermann-Schafft-Schule, Schule für den Förderschwerpunkt Hören und Sehen, in Homberg (Efze) schildert der Projektsteuerer, Ralph S., in Spektrum Hören, Heft 3/2014 worauf es ankommt.

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Spektrum Hören: Ein Erlebnis besonderer Art, Raumakustik im Neubau der Mensa in Homberg (Efze)
2014 H3 Spektrum Hören Ein Erlebnis beso
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Wappen Freistaat Sachsen

 

2014-02 Gestaltung von schulischen Lehr- und Lernbedingungen

für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Hören

Handreichung für Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen

im Freistaat Sachsen

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Gestaltung von schulischen Lehr- und Lernbedingungen
2014-02 Sachsen Handreichung Hoeren in S
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2013 Lärmminderung in Schulen, Hessen HLUG

Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie hat 2013 schon die zweite Auflage der sehr umfangreichen Veröffentlichung über Lärmminderung in Schulen herausgegeben. Die Bearbeiter waren August Schick, Maria Klatte und Alfred Schmitz.

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2013 Lärmminderung in Schulen, Hessen HLUG
2013 Laermminderung in Schulen, Hessen.p
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2013 H5: Schulakustik und Inklusion von Holger Brokmann

Inklusion im Bildungsbereich, ein Begriff, den man in letzter Zeit immer häufiger hört, hat auch Auswirkungen auf die akustischen Bedingungen, wenn Schulen neu gebaut oder saniert werden. In diesem Artikel aus der Zeitschrift Lärmbekämpfung gibt Holger Brokmann einen kurzen Überblick über die Hintergründe und Auswirkungen für den Schulbau.

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Schulakustik und Inklusion
2013 H5 LB Schulakustik und Inklusion Br
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2013 H4: Akustik beeinflusst Schulleistung von Jürgen Tchorz

Möglichst müheloses Hören und vor allem Verstehen sind die Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Doch auch für das Lehrpersonal ist eine gute Raumakustik wichtig, damit deren Stimme geschont wird und den ganzen Tag einsatzfähig bleibt. Seine Untersuchungen, ob zusätzliche Freifeldbeschallungsanlagen zu einer guten Akustik und damit ungestörten Kommunikation beitragen können, beschreibt Prof. Jürgen Tchorz von der Fachhochschule Lübeck in Spektrum Hören, Heft 4/2013. Dabei stellt auch er fest, dass unbedingt die raumakustischen Maßnahmen dem Einbau einer Freifeldbeschallungsanlage vorangehen müssen.

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Spektrum Hören: Akustik beeinflusst Schulleistung (Tchorz)
2013 H4 Spektrum Hören Akustik-Schulleis
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2012-11 Sound-Education: Gibt es mehr als Normen?

Im November 2012 fand in München ein Symposium mit dem Titel Sound-Education statt. Hier finden Sie die Folien eines Vortrages, welcher der Frage nachgeht, ob es zur Raumakustik mehr als nur Normen gibt. Zahlreiche andere Präsentationen finden Sie bei den Vorträgen.

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Sound-Education: Gibt es mehr als Normen?
2012-11-19 Ecophon.pdf
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2012-05 The Essex-Study, Final Report

Die Essex-Studie hat sehr eindrücklich gezeigt, welche gewaltigen Pegelminderungen man im täglichen Schulbetrieb beim Sprach-Schallpegel und (in noch weit stärkerem Maße) beim Störgeräusch- Pegel erreichen kann. Hier finden Sie den Abschlussbericht der Essex-Studie (in Englisch).

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The Essex-Study, Final Report
2012-05-28 Essex Final Report.pdf
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Logo Landesamt für Gesundheit und Umweltschutz MV

 

2011-10 Leitfaden zur Raumakustik in Unterrichts- und Gruppenräumen des LAGuS Mecklenburg-Vorpommern

Schon seit 2002 gab es einen Leifaden des Landes Mecklenburg-Vorpommern, mit dem dieses (auf damals nur zwei Seiten) die wesentlichen Erkenntnisse der noch im Entstehen befindlichen DIN 18041:2004-05 begleitete und zusammenfasste. Der neue Leitfaden ist mit jetzt acht Seiten deutlich ausführlicher aber durchaus noch überschaubar.

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Leitfaden zur Raumakustik in Unterrichts- und Gruppenräumen
2011-10 MV Leitfaden Raumakustik Schulen
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Deckblatt der Broschüre "Modellprojekte zur akustischen Gestaltung von Kindertagesstätten"

 

2011-04 Modellprojekte zu "Akustische Gestaltung von Kindertagesstätten"

In Ergänzung zum Leitfaden von 2009 (siehe unten) hat das Land Baden-Württemberg 2011 diese Brüschüre über Modellprojekte (erarbeitet von Fraunhofer IBP in Stuttgart)  herausgegeben. Sie behandelt zunächst den baulichen und  technischen Schallschutz. Nach dem "Brennpunkt Raumakustik" werden sechs  Projekte in Wort und Bild dargestellt, leider ohne Angabe der dort erreichten Nachhallzeiten.

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2011-04 Lärmschutz für kleine Ohren, Modellprojekte
2011-04 Modellprojekte_akustische_Kita_G
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2011-02 Lärm als Belastungsfaktor in der Schule

– ein verkanntes Problem und was man dagegen tun kann

Klagt eine Kollegin über Lärm und Unruhe im Klassenzimmer, muss sie mit kritischen Blicken rechnen. Hat sie ihre Klasse nicht im Griff? Ist sie überempfindlich? Hat sie gar den falschen Beruf erlernt? Kinder sind nun einmal lauter und oft unkonzentrierter als Erwachsene! Rigide Disziplin lässt sich nicht mehr durchsetzen. Auch verlangen neue Unterrichtsmethoden wie Freiarbeit, Lernzirkelarbeit, Projekt und kooperatives Lernen mehr Kommunikation – und Kommunikation ist gerade unter Kindern nicht geräuschlos. Also Thema abgehakt? Nein!

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Akustik in der Schule
2011-02 BLLV Akustik in der Schule.pdf
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grafische Darstellung der Zusammenhänge beim Lombard-Effekt

 

2010-02 Merkblatt zur Schulraumakustik

vom Ministerium für Umwelt des Saarlandes

♦ Situationsbeurteilung

♦ Sanierungsmaßnahmen

♦ Kosten und Zuschüsse

Sprechen und Hören sind von entscheidender Bedeutung beim Lehr- und Lernprozess im Klassenzimmer. Gleichzeitig stellt Sprache auch häufig die Hauptlärmquelle dar, die den Lernprozess negativ beeinflusst, zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Nervosität und erhöhter Ablenkung führt. Der Lärm bewirkt so nicht nur eine erhöhte Arbeitsbelastung der Lehrkräfte; er kann auch die Lernfähigkeit der Kinder beeinträchtigen. Laborstudien belegen negative Wirkungen von Hintergrundgeräuschen und Nachhall auf Sprachverstehens-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen von Schülern. Deshalb ist eine möglichst optimale akustische Raumgestaltung ein wichtiger Faktor für das Klima im Klassenraum und somit schließlich

auch für den Lernerfolg. Dieser Leitfaden soll Schulträgern und Planern bei der Beurteilung, ob eine akustische Sanierung erforderlich ist und wie sich diese umsetzen lässt, Hilfestellung geben.

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2010-02 Ministerium für Umwelt des Saarlandes: Merkblatt zur Schulraumakustik
2009 Saarland Merkblatt zur Schulraumaku
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2009-06 Leitfaden "Akustische Gestaltung von Kindertagesstätten"

Das Land Baden-Württemberg hat diese Brüschüre (erarbeitet von Fraunhofer IBP in Stuttgart) bereits 2009 herausgegeben. Sie behandelt nur zu einem Teil die Raumakustik und zusätzlich auch den baulichen und den technischen Schallschutz. Die prinzipiellen Zusammenhänge stimmen nach wie vor, aber einiges ist inzwischen durch die Neufassung von DIN 18041:2016-03 überholt.

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2009-06 Lärmschutz für kleine Ohren, Leitfaden
2009-06 Leitfaden_akustische_Kita_Gestal
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2009-06 Deine Kinder sind aber nett geworden

Akustische Sanierung eines Klassenzimmers senkt nicht nur den Lärmpegel und verbessert so die Lernsituation. Auch das Sozialverhalten der Kinder ändert sich. Und die Lehrkraft fühlt sich vitaler. Erfahrungsbericht einer Grundschullehrerin in "Bayerische Schule" Heft 5/6 2009.

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Deine Kinder sind aber nett geworden
2009-05_BS Deine Kinder sind aber nett g
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2007-06-04 Ministerialblatt-SH: Raumakustik in Klassen

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein hat 2007 in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und Frauen eine Broschüre mit Hinweisen und Hintergrundinformationen zum Thema „Raumakustik in Unterrichtsräumen“ herausgegeben. In dieser sind Probleme benannt, die durch eine schlechte Raumakustik entstehen bzw. verstärkt werden können und weiterhin wird aufgezeigt, wie die Raumakustik mit vergleichsweise einfachen Mitteln verbessert werden kann. Anliegen dieser Broschüre ist es, das Problembewusstsein bei allen am Schulbau und Schulbetrieb Beteiligten für diese Thematik zu öffnen und zu fördern. Sie wendet sich daher vor allem an Firmen, Einrichtungen, Architekten und Ämter, die mit Planung, Genehmigung, Bauausführung (Sanierung, Neubau) sowie dem Betreiben von Schulen befasst sind.

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Ministerialblatt-SH: Raumakustik in Klassen
2007-06-04 MBl-SH Raumakustik in Klassen
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2006-10 Schweizerische Richtlinien über die Grundgeräusch-Messung in Hörprüfkabinen

Diese Richtlinien legen die Anforderungen und das Verfahren für die Grundgeräusch-Messungen in Hörprüfkabinen fest. Diese Messungen sollen sicherstellen, dass der maximal zulässige Störpegel in einer Hörprüfkabine nicht überschritten wird.

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Schweizerische Richtlinien über die Grundgeräusch-Messung in Hörprüfkabinen
2006-10-20 Schweizerische Richtlinie Gru
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2006-04 Praktische Handlungsanleitung zur Reduzierung der Lärmbelastung in Schulen
Der folgende Text wurde von Ortrun Rickes bei der Unfallkasse Hessen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt für Lehrkräfte und Eltern zusammengestellt, die in Eigenhilfe die Akustik in Klassenzimmern verbessern möchten. Dazu werden allgemeine Informationen, praktische Hinweise und beispielhafte Anleitungen zur Durchführung dargestellt.

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Reduzierung der Lärmbelastung in Schulen durch Verbesserung der Raumakustik
2006-04 Reduzierung der Laermbelastung i
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2006 INQA Lärm in Bildungsstätten

»Gemeinsam handeln, jeder in seiner Verantwortung« – dieser Grundsatz von INQA hat sich in der Praxis bewährt. Diese Broschüre gibt eine Einführung in das Problemfeld der ›akustischen Ergonomie in Bildungsstätten‹ und stellt den aktuellen Kenntnisstand, die anvisierten Ziele und bereits existierende Ansätze aus der Praxis vor. Eine besondere Grundlage für die Arbeit bilden dabei die Forschungsberichte ›Belastung und Beanspruchung von Lehrerinnen und Lehrern‹ (Fb 989), ›Lärm in Bildungsstätten – Ursachen und Minderung‹ (Fb 1030) und ›Akustische Ergonomie der Schule‹ (Fb 1071) aus der Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

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INQA Lärm in Bildungsstätten
2006 inqa laerm in bildungsstaetten.pdf
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SIA 181:2006 Raumakustik von Unterrichtsräumen und Sporthallen

Die schweizerische Norm SIA 181:2006 (vergleichbar zu DIN 18041) enthält neu Anforderungen an Unterrichtsräumen wie Schulzimmer, Seminarräume und Hörsäle sowie an Sporthallen, um optimale raumakustische Verhältnisse für das Lernen und Lehren zu gewährleisten. Die Anforderungen sind in Form von Sollwerten mit Toleranzen für die Nachhallzeit formuliert.

Die Akustik in Schulzimmern ist seit einiger Zeit in pädagogischen und akustischen Kreisen ein stark beachtetes Thema. Eigentlich ist es erstaunlich, dass wir oft schlechte akustische Verhältnisse in solchen Räumen antreffen. Akustikfachleute sind enttäuscht, dass die seit Jahrzehnten bekannten Regeln der akustischen Gestaltung in der Praxis nicht umgesetzt werden. Lehrkräfte sind frustriert, dass Schul- und Baubehörden zu oft die Prioritäten falsch setzen. Werden andere Faktoren als gute Sprachverständlichkeit und gute Hörsamkeit beim Entwurf von Räumen viel höher bewertet oder wird die Akustik einfach vergessen? Textfassung eines Vortrages von Kurt Eggenschwiler (EMPA)

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Kurt Eggenschwiler: SIA 181 Raumakustik in Unterrichtsräumen und Sporthallen
2006-04 SIA 181 Raumakustik in Unterrich
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Deckblatt der baua-Veröffentlichung akustische Ergonomie der Schule

 

2005-11 Akustische Ergonomie der Schule

von M. Oberdörster und G. Tiesler

Diese Veröffentlichung ist eine der wichtigsten im deutschsprachigen Raum über den Zusammenhang von Nachhallzeit, Lärmminderung, Sprachverständlichkeit und Hörstress mit den vegetativen Belastungen, dargestellt an Pulsfrequenz und Blutdruck.

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Akustische Ergonomie der Schule
2005-11 Akustische Ergonomie der Schule
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2005-08 DAAB: Teppichboden ist besser für Allergiker

Glatter Boden oderTeppichboden? Diese Frage spaltete das Lager der Allergiker, Mediziner und Wissenschaftler bislang in zwei Lager. Eine vom Deutschen Allergiker- und Asthmatiker-Bund in Auftrag gegebene Studie ergab nun: Bei Verwendung eines glatten Bodenbelages steigt das Risiko deutlich, eine erhöhte Feinstaubbelastung im Innenraum vorzufinden, während die Verwendung eines Teppichbodens dieses Risiko minimiert. Die Ergbnisse wurden auf dem Deutschen Allergie- und Asthmatag am 18. Juni 2005 in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Teppichboden ist besser für Allergiker
2005-08-17-Teppichboden besser fuer Alle
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2004 H4: Klassenräume - Ein Traum wird Wirklichkeit

Ada Jacobsen vom sonderpädagogischen Dienst des Bildungs- und Beratungszentrums für Hörgeschädigte Stegen berichtet im DSB-Report, Heft 4/2004, über Erfahrungen mit der akustischen Sanierung von acht Klassenräumen im südbadischen Eichstetten.

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DSB-Report: Klassenräume - Ein Traum wird Wirklichkeit
2004-10-26-DSB-Report H4 Klassenräume.pd
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2004-01 Optimale Akustik im Klassenzimmer

Die Firma STO hat in einem der ersten Hefte ihrer Zeitschrift "architektur raum konstruktion" eine Kurzfassung meines Berichtes von 2003 abgedruckt. Mir persönlich liegt die Lang-Fassung von 2003 mehr oder als Kurzfassung der refeRATgeber 6 von 2016.

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Optimale Akustik im Klassenzimmer
2004 Architektur macht Schule.pdf
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2003-11 Schulraum-Akustik aus der Sicht der Beratungspraxis

Die statistische Auswertung von (bis damals) 150 Projekten für Klassenraum-Modernisierungen und -Umgestaltungen zeigt, dass die raumakustische Situation in Klassenräumen häufig mangelhaft ist. Die Notwendigkeit der Nachbesserung bei begrenzten finanziellen Mitteln der Schulträger führte zu Standardvorschlägen für eine optimale Klassenraumausstattung, die auch die Besonderheiten einer nachträglichen Ausstattung und des rauen Schulbetriebes berücksichtigen und dennoch optimale Lehr- und Lernbedingungen ermöglichen. Hierüber wurde auf dem 9. Oldenburger Symposium zur Psychologischen Akustik berichtet.

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9. OldenburgerSymposium: Schulraum-Akustik aus der Sicht der Beratungspraxis
2003-11-01-Schulraumakustik und Beratung
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2003-04 Klassenraumgestaltung für die Integrative Beschulung hörgeschädigter Kinder

Menschen mit Behinderungen haben für die aktive Teilhabe am täglichen Leben (Behinderten-Gleichstellungsgesetz BGG vom 1. Mai 2002) häufig einen speziellen Bedarf. Dies gilt nicht nur für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, sondern in gleicher Weise auch für Menschen mit eingeschränkter Sensorik (Hör- und Sehschäden). Wenn ein hörgeschädigtes Kind in seiner Heimatgemeinde den Regelunterricht besuchen und somit integrativ beschult werden soll, so sind häufig zunächst die baulichen und technischen Unterrichtsbedingungen im Klassenraum darauf anzupassen. Dieser Bericht will dazu die wesentlichen Kenntnisse zur Verfügung stellen um positive Erfahrungen weiterzugeben und kosten- und zeitaufwändige Fehlschläge (zum Nachteil der Schülerin und der Kommune) zu vermeiden. Er enthält nicht nur die Kenntnisse aus einer bisher 5jährigen Tätigkeit im DSB-Referat „Barrierefreies Planen und Bauen“, sondern darüber hinaus auch Kenntnisse aus der inzwischen mehr als 25jährigen Tätigkeit des Autors als freiberuflicher Beratender Ingenieur für Akustik mit (damals) über 150 betreuten Schul- und Hochschul-Neubauten bzw. -Sanierungen. Inzwischen sind etliche hinzhu gekommen.

Dies ist die ausführliche aber schon deutlich ältere Fassung des refeRATgeber 6. Sie vergleichsweise zu lesen lohnt wegen der physikalischen Erläuterungen.

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Klassenraum-Akustik und Klassenraum-Gestaltung für die Integrative Beschulung hörgeschädigter Kinder
2003-04-26-Klassenraumakustik.pdf
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2002-02 Förderzentrum für Hörgeschädigte in Augsburg

Ein Projektbericht über meine erste "echte" Förderschule für Hörgeschädigte in den Gebäuden einer ehemaligen amerikanischen High-School. Bauherr /Auftraggeber war die Regens-Wagner-Stiftung in Dillingen.

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Förderzentrum für Hörgeschädigte in Augsburg
2002 H6 BF Schule Augsburg barrierefrei.
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2000: Kindertagesstätte - Zu hohe Schallpegel infolge zu geringer Schallabsorption

Immer wieder tritt ein Mangel auf, wie er in Hörakustik, Heft 3/2000, exemplarisch für eine Kindertagesstätte beschrieben ist: durch nachlässige Planung und/oder wegen vermeintlicher Kostenersparnis wird in Räumen, welche der intensiven Kommunikation dienen, auf raumakustische Maßnahmen verzichtet. Dann treten unnötige und unerwünscht hohe Schallpegel infolge zu geringer Schallabsorption der raumbegrenzenden Flächen auf. In dem hier beschriebenen Fall wurde nicht nur die raumakustische Situation untersucht, sondern zusätzlich wurden auch vor und nach der Sanierung im selben Raum mit denselben Kindern Schallpegelmessungen durchgeführt. Ähnliche Untersuchungen fanden zu diesem Zeitpunkt auch an etlichen anderen Stellen und teilweise mit ausführlicher wissenschaftlicher Begleitung statt. Überall zeigte sich, dass nach dem einbringen von Absorbern der Schallpegel deutlich stärker abnimmt, als allein aufgrund der Nachhallzeit-Verkürzung rechnerisch zu erwarten wäre. Dem Begriff „Kneipen-Effekt" für das Aufschaukeln des Schallpegels in halligen Räumen wurde hier der Begriff „Lombard-Effekt“ für die überproportionale Minderung des Schallpegels bei raumakustischen Maßnahmen entgegengestellt. Als der hier vorliegende Bericht verfasst wurde, gab es diesen Begriff noch nicht.

In dem hier vorliegenden Sonderdruck sind auch ein Leserbrief und eine nochmalige Entgegnung entahlten.

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Hörakustik: Kindertagesstätte - Zu hohe Schallpegel infolge zu geringer Schallabsorption
2000 H3 HA Zu hohe Schallpegel infolge z
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1999 Edinburgh, Heriot-Watt University

Akustik in Klassenzimmern, zusammenfassender Bericht

Der Bericht wurde durch David J. MacKenzie und Sharon Airey vom „Department of Building Engineering and Surveying“ (Institut für Gebäudetechnologie und –begutachtung) der Heriot-Watt University in Edinburgh, Schottland, zusammengestellt. Er berichtet über ein Forschungsprojekt zum Thema Akustik in Klassenräumen, welches zwischen April 1998 und Mai 1999 durchgeführt wurde. Die Forscher befassten sich eingehend mit den Auswirkungen schlechter akustischer Gegebenheiten in Klassenzimmern. Über 70 Unterrichtsräume von "primary schools" in Schottland, England und Nordirland wurden untersucht.
Eine Reihe von objektiven und subjektiven Tests wurde sowohl in leeren als auch in besetzten Klassenzimmern sowie jeweils vor und nach der Installation von Akustikdecken durchgeführt.
Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer bildeten einen wichtigen Bestandteil der Studie. Während der Tests waren sie vollständig in die Datenerhebungsmaßnahmen eingebunden und ihre Kommentare wurden sorgfältig notiert. Die Arbeit stellt das Problem schlechter Akustik in Klassenräumen heraus, worüber in der nationalen Presse und in anderen Medien vielfach berichtet wurde. Die Sprachverständlichkeit erwies sich in diversen Klassenzimmern als mangelhaft, was auf einen außerordentlich hohen Hintergrund-Geräuschpegel und lange Nachhallzeiten zurückzuführen ist. Die Ergebnisse der Studie haben deutlich gezeigt, dass das Problem gelöst werden kann, indem die Unterrichtsräume mit den richtigen Materialen ausgestattet werden.

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1999 Akustik in Klassenzimmern, ein Forschungsprojekt der Heriot-Watt University
1999 heriot-watt-studie.pdf
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1998-12: Günstige Raumakustik hilft Hörgeschädigten

Eigentlich sollte der Titel „Kommunikationsräume – AUCH für Hörgeschädigte!“ lauten. Das war der Redaktion der Zeitschrift „Beratende Ingenieure“ aber zu progressiv und so wurde daraus in Heft 12/1998 „Gute Raumakustik hilft Hörgeschädigten“. Die Akustiker-Kollegen im Verband Beratender Ingenieure nahmen den Artikel kaum zur Kenntnis. Die waren schließlich der Meinung, dass sie alle gute Raumakustik planen. Ganz anders war es im Bereich der Hörgeschädigten-Verbände. Dort stellte man fest, dass erstmals überhaupt ein Beratender Ingenieur für Akustik (also ein unabhängiger Akustik-Fachmann) etwas zur Raumakustik für Hörgeschädigte veröffentlicht hat.

Diese Veröffentlichung markiert quasi den Beginn meiner „Barrierefrei-Karriere“. Insbesondere mein Hinweis, dass viele raumakustische Kenngrößen durch Hörversuche mit guthörenden Probanden ermittelt wurden, die aber nicht in jedem Fall auch für Menschen mit Hörschädigungen gelten (können), hat dazu geführt, dass man mich in diesen Kreisen bisweilen (fälschlicherweise) für einen „Raumakustik-Guru“ hält. Dabei ist die Physik, die dahintersteckt, ganz einfach. Man muss sie nur anwenden.

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Beratende Ingenieure: Günstige Raumakustik hilft Hörgeschädigten
1998-12 VBI Günstige Raumakustik.pdf
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1988-03: Konnten die Griechen es besser?

Die Griechen des Altertums besaßen akustische Kenntnisse, die auch bis heute bei der Planung berücksichtigt werden. Sie haben diese beim Bau des Theaters von Epidauros in einzigartiger Weise angewandt. Dabei kamen ihnen die Vorteile des Standortes und der kulturellen Vorbildung der Zuhörer noch zugute. Ganz sicher gab es damals wie heute glückliche Zufälle, dennoch hat man seinerzeit die gleichen Kriterien beachten müssen wie heute, nämlich die Nachhallzeit, die Schallverteilung und -lenkung von der Schallquelle zu den Zuhörern sowie die Freiheit von Störgeräuschen.

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TrockenbauAkustik: Konnten die Griechen es besser?
1988-03 TA Konnten die Griechen es besse
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